Angepasste Impfstoffe verfügbar

Der Kreis Höxter hat ein neues Impfterminportal für die Online-Buchung von Impfterminen freigeschaltet. "Dort können auch Termine für Auffrischungsimpfungen mit dem angepassten Impfstoff gebucht werden", sagt der stellvertretende Leiter der Koordinierungsgruppe Covid Impfeinheit des Kreises Höxter (KoCi), Sebastian Scholz. Die ersten 590 Impfdosen mit dem angepassten Impfstoff seien am Montag im Kreis Höxter eingetroffen. Die angelieferten Impfstoffe der Hersteller BioNTech und Moderna sind an die Omikron-Variante BA.1 angepasst und werden derzeit nur für Booster-Impfungen bestimmter Personengruppen empfohlen. Dazu gehören Personen ab 60 Jahren sowie Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeinrichtungen, Menschen mit Immunschwäche (ab 5 Jahren) sowie Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen. Diese Personengruppen können ab sofort im Impfterminportal des Kreises einen Termin für eine Booster-Impfung (ab der 3. Impfung) buchen. "Für die Grundimmunisierung ist der angepasste Impfstoff derzeit nicht zugelassen. Deshalb wird die Erst- und Zweitimpfung weiterhin mit den bereits bekannten Impfstoffen durchgeführt", erklärt Scholz. Corona-Schutzimpfungen werden in Arztpraxen sowie den beiden Impfstellen des Kreises Höxter in Lütmarsen und Warburg angeboten, die freitags, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet haben. Dort sind Impfungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Termine für eine Impfung in einer der Impfstellen können online gebucht werden über das Impfterminportal des Kreises: www.impfungen.kreis-hoexter.de
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Arbeitsmarkt im Kreis Höxter

„Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Höxter hat sich im August gegenüber dem Vormonat mit einem Plus von 77 Frauen und Männern auf nun 2.934 Personen erhöht. Trotz dieser Steigerung neigt sich die Sommerflaute dem Ende entgegen was auch durch den Zugang von 301 Stellenangeboten im August dokumentiert wird. Die geringfügige Steigerung der Arbeitslosigkeit zum Vormonat ist in erster Linie auf die Aufnahme der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer in die Grundsicherung zurückzuführen. Im Versicherungsbereich ist die Arbeitslosigkeit sogar um 4,8 Prozent gesunken,“ so Heinz Thiele, Leiter der Agentur für Arbeit Paderborn. Im Kreis Höxter waren im August 310 Arbeitslose Personen mit Staatsangehörigkeit Ukraine gemeldet. Diese Menschen unterliegen nicht nur einer Fluchterfahrung, sondern sind ganz individuell in unterschiedlichen Lebenssituationen, die auch die Integrationsmöglichkeiten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sehr unterschiedlich gestalten. Der Übergang in die Betreuung durch das Jobcenter läuft seit Anfang Juni. Die mit 1.821 nach wie vor hohe Anzahl an Stellenangeboten zeigt, dass der Arbeitsmarkt vor Ort nach aufnahmefähig ist, und Beschäftigungschancen bietet. Auch die geringe Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent zeigt die gute Verfassung des Arbeitsmarktes aus Sicht der Bewerber im Kreis Höxter. Die Entwicklung von einem Arbeitgeber- zu einem Arbeitnehmermarkt und der damit verbundenen Notwendigkeit neue Strategien der Personalpolitik in den Betrieben umzusetzen setzt sich fort“, fast Thiele zusammen.
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Beide Hände an den Lenker

Das Radfahren erfreut sich auch im Kreis Höxter zunehmender Beliebtheit. Bei der Teilnahme am Straßenverkehr drohen nicht nur Gefahren von anderen Verkehrsteilnehmern, sondern es ergeben sich auch für Radfahrer Risiken aus dem eigenen Verhalten. Jeder sechste Radfahrer telefoniert, schreibt Nachrichten, hört Musik oder navigiert mit seinem Smartphone. Das führt zu erhöhter Ablenkung während der Fahrt. Die Konsequenz sind Unfälle mit schwerverletzten Radfahrenden. Allein im Jahr 2021 wurde 128 Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrenden im Kreis Höxter bei der Polizei bekannt. Vielfach waren dies sogenannte Alleinunfälle, an denen also kein anderer Verkehrsteilnehmender beteiligt war. Dann sind Ablenkung oder fehlende Aufmerksamkeit oft die Unfallursache. Insgesamt verletzten sich 61 Radfahrer leicht und 33 schwer. Eine Person wurde sogar getötet. Diese Entwicklung versucht die Polizei durch präventive Aktionen wie z. B. Aufklärungsgespräche, Fahrradaktionstage oder Fahrsicherheitstrainings für Pedelec-Fahrende entgegenzuwirken. Wird im Rahmen einer Verkehrskontrolle das vorschriftswidrige Benutzen des Mobiltelefons festgestellt, hat der Gesetzgeber die Bußgelder auf 55 Euro bis 100 Euro festgelegt. Was versteht man unter vorschriftswidriger Benutzung? Hierunter versteht man zum Beispiel das Halten des Smartphones in seiner Hand während der Fahrt, um zu telefonieren, schreiben, navigieren oder zu fotografieren. Grundsätzlich sollten beide Hände den Lenker greifen, damit man sein Rad in jeder Situation unter Kontrolle hat. Das Navigieren mittels Smartphone ist auf dem Fahrrad nur erlaubt, wenn sich dieses in einer Lenkerhalterung befindet und nicht bedient wird. Mittels Sprachsteuerung dürfte so auch frei oder über Kopfhörer telefoniert und Musik gehört werden. Allerdings ist die Lautstärke hier noch einzuschränken. Denn diese darf nicht so laut sein, dass man dadurch beispielsweise Klingeln, Hupen oder das Martinshorn eines Einsatzfahrzeugs nicht mehr hören kann.
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