Bild

Anmelden für Bubble Soccer Turnier

Die Sportjugend des Kreissportbundes Höxter führt am Freitag, 12. August 2022, zum ersten Mal ein Bubble Soccer Turnier im Schwarzlicht für Jugendliche aus dem Kreis Höxter durch. Dabei handelt es sich um ein Fußballturnier, das in der Dreifachsporthalle des Kreisberufskollegs in Brakel stattfindet. Anmelden können sich Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren unter www.ksb-hoexter.de. Im Vordergrund des Nightevents stehen Spaß, Action, und das gemeinsame Erleben. Um den Spaßfaktor zu erhöhen, wird kein normaler Fußball gespielt, sondern mit sog. Bubble Balls. Das sind große, aufgepumpte Bälle, in die die Spieler hineinschlüpfen. Durch das Zusammenstoßen mit anderen Spielern ist der Spaß vorprogrammiert und auch das Zuschauen ein schönes Spektakel. Gespielt wird unter Schwarzlicht, wodurch der Spaßfaktor ebenfalls erhöht wird. Auf die ersten drei platzierten Teams warten attraktive Preise. Als kleines Extra wird Laura de Mey von der Caritas Brakel den Jugendlichen anbieten, einen Rauschbrillenparcours zu absolvieren. Hierbei können sie erleben, wie eingeschränkt das eigene Handeln unter Alkoholeinfluss ist. Ergänzt wird das Event mit der GigA Bar "Blau.Pause", der mobilen alkoholfreien Cocktailbar. Alkoholfreie Cocktails und Getränke sowie Pizza und Calzone sind zu erwerben. Die Teilnehmer bekommen jeweils eine Pizza und ein Getränk gratis. Auf der Tribüne ist reichlich Platz und Zuschauer können sich das Spektakel bei freiem Eintritt ansehen. Bei Fragen steht das Team des KSB Höxters telefonisch unter 05271-951842 zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 22. Juli 2022. Die Veranstaltung wird unterstützt durch den Kreis Höxter (Fördermittel Aufholen nach Corona) und Germeta (Getränkespende).
> Weiter lesen
Bild

Rotarier unterstützen Wiederbewaldung

Der Rotary-Club Höxter versteht sich als Service-Club, der durch seinen Dienst an der Gemeinschaft auch in seinem regionalen Umfeld wirkt. Daher liegt den Clubmitgliedern auch der Schutz der Umwelt und der Natur im schönen Kulturlandkreis Höxter sehr am Herzen. Für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis bedeutet eine intakte Natur Lebensqualität und stellt darüber hinaus auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor nicht nur im Bereich Tourismus dar. "Der momentane Zustand der Wälder in Deutschland und somit auch in den Städten des Clubgebietes ist leider geprägt durch massive Schäden aufgrund von Sturmereignissen und Borkenkäferbefall, die alle bisher aufgetretenen Schadereignisse in den Schatten stellen", so Achim Frohss, ehemaliger Präsident des Rotary Clubs. Die Wiederbewaldung der Schadflächen mit klimaangepassten Baumarten, auch vor dem Hintergrund einer nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzung, spielt daher eine entscheidende Rolle für gegenwärtige und nachfolgende Generationen. Der amtierende Präsident des Clubs, Dr. Eckhard Sorges, erklärt dazu: "Wir haben uns daher entschlossen, im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten. Wir haben den Städten Brakel, Beverungen und Höxter jeweils 2.000 Euro zur Verfügung gestellt, die zweckgebunden für ein Wiederbewaldungsprojekt eingesetzt werden können". Stellvertretend für die drei Städte haben der Bürgermeister der Stadt Brakel, Hermann Temme und der Brakeler Stadtförster Harald Gläser ihre Spende entgegengenommen. "Auch im Bürgerwald Brakel sind die Fichtenbestände stark geschädigt. Von ehemals 356 Hektar Fichtenwald sind jetzt nur noch 15 Hektar intakt", erläutert Harald Gläser bei der Spendenübergabe. "Daher haben wir in Brakel umfangreiche Aktivitäten entfaltet. 80 Hektar Fläche sind bereits mit 27 verschiedenen Baumarten wieder aufgeforstet. Viele Brakelerinnen und Brakeler haben sich stark für ihren Wald engagiert, es ist ein echter Bürgerwald entstanden", so Gläser. Bürgermeister Hermann Temme bedankt sich auch stellvertretend für seine Bürgermeisterkollegen aus Beverungen und Höxter beim Rotary-Club für die geleistete Spende. "Jedes Engagement für unseren Bürgerwald ist wichtig. So konnten wir für unseren über 1.500 Hektar großen Stadtwald bereits 45.000 Euro an Spenden generieren. Das zeigt, wie sehr der Wald den Menschen in der Region am Herzen liegt", betont Bürgermeister Temme.
> Weiter lesen

V.l.: Bürgermeister Hermann Temme, Karin Schell (1. Vorsitzende Förderverein ökumenische Flüchtlingshilfe), Marion Benzait (Flüchtlingshilfe Stadt Brakel), Hans-Jürgen Borchert (Vorstand DJK), Rudolf Mönikes (Flüchtlingshilfe Stadt Brakel) und Mitglieder der Tanzabteilung der DJK. (Foto: privat)

Tanzen und Teilen für Flüchtlingshilfe

Der 24. Februar 2022 - Ausbruch des Krieges in der Ukraine – zeitgleich Planung des „Mittsommerballes“ der DJK Brakel. Zwei Ereignisse, die auf den ersten Blick nicht miteinander in Zusammenhang stehen, sich sogar eher widersprechen – dort Krieg und hier Tanz? Bereits in der Planungsphase entstand jedoch in der Tanzsportabteilung der DJK die Idee, sich als gemeinnütziger Verein der gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und die Personen zu unterstützen, die in dieser Zeit dringend Hilfe benötigen. Zu diesem Personenkreis zählen in Deutschland mittlerweile 225000 Geflüchtete aus der Ukraine, die dort gewaltsam ihrer Heimat beraubt wurden und hier eine erste Zuflucht gesucht haben. „Auch in Brakel konnten bis zum März dieses Jahres 60, mittlerweile etwa 180 Menschen, vorwiegend Mütter mit Kindern jeder Altersstufe, Aufnahme finden“, so berichtet Marion Benzait, Sozialarbeiterin in der Flüchtlingshilfe der Stadt Brakel. In einem ersten Gespräch zeigte sich auch Bürgermeister Hermann Temme begeistert vom Engagement des Brakeler Traditionsvereins und bahnte Kontakte an. Bei einem gemeinsamen Treffen der Vertreter der Stadt und der DJK Brakel konnte die Spende übergeben werden, die einerseits aus den Eintrittsgeldern des Mittsommerballes stammt. Andererseits erwarben viele der zahlreichen Gäste einen der kreativ gestalteten Flaschenöffner in Form eines Tangopaares, sodass sich die Flüchtlingshilfe über die runde Summe von 1500 Euro freuen darf.
> Weiter lesen
Die besten Auszubildenden werden noch einmal besonders geehrt (v.l.): Maike Tölle (Personalabteilung), Simon Schmale (Leiter Geschäftsbereich Krankenhaus), Markus Rippl (Prüfungsbester Altenpflege), Lena Ilsemann (Prüfungsbeste Gesundheits- und Krankenpflege), Ute Pägel (Schulleitung) und Christian Bargatzky (Pflegedirektor). (Foto: KHWE)

Ausbildung in einer besonderen Zeit

Die Freude ist groß: 43 Auszubildende des Bildungszentrums Weser-Egge haben ihr staatliches Examen in der Alten- sowie Gesundheits- und Krankenpflege bestanden. "Sie haben uns gezeigt, wie viel Potenzial in Ihnen steckt, eine Pflege durchzuführen, die fachlich fundiert und menschlich mehr als wertvoll ist", sagt Ute Pägel, Leiterin des Bildungszentrums der KHWE, bei der Zertifikatsübergabe. Sie lobt das Engagement der Frauen und Männer für ihre Ausbildung und damit für ihren Beruf. "Sie haben sich bewusst dazu entschieden, in der Pflege zu arbeiten. In einem Beruf, der anspruchsvoll, einzigartig und vielfältig ist." Für Ute Pägel ist dieser Jahrgang etwas ganz Besonderes, denn zum letzten Mal wurden die Examen in der Alten- sowie Gesundheits- und Krankenpflege getrennt abgelegt. "Im nächsten Jahr finden bereits die Abschlussprüfungen der generalistischen Pflegeausbildung statt. Ich bin gespannt, wie sich das neue Ausbildungskonzept etablieren wird." Auch Simon Schmale, Leiter Geschäftsbereich Krankenhaus bei der KHWE, ist stolz auf den jungen Nachwuchs, der dem Unternehmen zum Teil auch nach der Ausbildung erhalten bleiben wird. "Sie haben Ihre Ausbildung in einer ganz besonderen Zeit absolviert. Als Sie die Entscheidung für den Beruf getroffen haben, gab es das Thema Corona noch nicht, doch seit März 2020 war von heute auf morgen gerade in der Pflege vieles anders als zuvor", resümiert Schmale und sagt weiter: "Lockdown, Besuchsverbote und Distanzlernen haben sowohl die Auszubildenden als auch die Lehrer und Praxisanleiter sehr herausgefordert." Gebührend verabschiedet werden die frisch examinierten Pflegekräfte auch von Pflegedirektor Christian Bargatzky. Er wünscht ihnen für ihre berufliche Zukunft alles Gute. Zu den Prüfungsbesten zählen die Auszubildenden Markus Rippl (Altenpflege) und Lena Ilsemann (Gesundheits- und Krankenpflege).
> Weiter lesen
V.l.: Bürgermeister Hermann Temme, Karin Schell (1. Vorsitzende Förderverein ökumenische Flüchtlingshilfe), Marion Benzait (Flüchtlingshilfe Stadt Brakel), Hans-Jürgen Borchert (1. Vorsitzender DJK), Rudolf Mönikes (Flüchtlingshilfe Stadt Brakel) und Mitglieder der Tanzabteilung der DJK. (Foto: privat)

Tanzen und Teilen

Der 24. Februar 2022, Ausbruch des Krieges in der Ukraine – zeitgleich Planung des "Mittsommerballes" der DJK Brakel. Zwei Ereignisse, die auf den ersten Blick nicht miteinander in Zusammenhang stehen, sich sogar eher widersprechen. Dort Krieg und hier Tanz? Bereits in der Planungsphase entstand jedoch in der Tanzsportabteilung der DJK die Idee, sich als gemeinnütziger Verein der gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und die Personen zu unterstützen, die in dieser Zeit dringend Hilfe benötigen. Zu diesem Personenkreis zählen in Deutschland rund 225.000 Geflüchtete aus der Ukraine, die ihrer Heimat beraubt wurden. "Auch in Brakel konnten bis zum März dieses Jahres 60, mittlerweile etwa 180 Menschen, vorwiegend Mütter mit Kindern jeder Altersstufe Aufnahme finden", berichtet Marion Benzait, Sozialarbeiterin in der Flüchtlingshilfe der Stadt Brakel. In einem ersten Gespräch zeigte sich auch Bürgermeister Hermann Temme begeistert vom Engagement des Brakeler Traditionsvereins und bahnte Kontakte an. Nun konnte bei einem gemeinsamen Treffen der Vertreter der Stadt und der DJK Brakel die Spende übergeben werden, die einerseits aus den Eintrittsgeldern des Mittsommerballes stammt. Andererseits erwarben viele der zahlreichen Gäste einen der kreativ gestalteten Flaschenöffner in Form eines Tangopaares, sodass sich die Flüchtlingshilfe über die runde Summe von 1500 Euro freuen darf. Marion Benzait zeigt auf, dass unter anderem Freizeitaktivitäten, wie der Besuch des Schwimmbades oder ein Ausflug zur Freilichtbühne nach Bökendorf, aber auch Übersetzungsleistungen für wichtige Dokumente finanziert werden können. Neben allen formalen und finanziellen Unterstützungen ist zu betonen, "dass Integration nur durch Mitmenschen gelingt, die sich auch aktiv dafür einsetzen - insbesondere durch ehrenamtliches Engagement!" Diese Möglichkeiten der Unterstützung bieten sich Brakeler Bürgern im Arbeitskreis der ökumenischen Flüchtlingshilfe. Hier wird den Neuankömmlingen das Erlernen der deutschen Sprache und die Bewältigung von Alltagsproblemen ermöglicht. Informationen finden Interessierte unter www.brakel.de/Familie-Bildung/Soziales-Senioren/Flüchtlingshilfe/.
> Weiter lesen
Zeigten sich begeistert über die Resonanz des Stadtradelns (v.l.): Klimaschutzmanagerin Katharina Koßmann, Berthold Mikus, Bürgermeister Hermann Temme und Adalbert Grüner vom Team Non-Stop-Ultra. (Foto: Otto)

Brakeler Radler fahren weit vorn

Das Stadtradeln: Ein Projekt, um Naturschutz voran zu treiben, aber auch die Lust auf Bewegung zu schüren. In Brakel wurde dieser duale Vorsatz vorbildlich umgesetzt. Die heimischen Radler, 267 an der Zahl schafften 70.300 Kilometer. Damit wurde das Ergebnis vom Vorjahr, nämlich 69.008, sauber übertroffen. Großen Anteil hieran hatte Berthold Mikus: Der 78-jährige Gehrdener steuerte 3.200 Gesamtkilometer bei, im Schnitt 152 Kilometer pro Tag. "Ich hab ja Zeit", erklärte er mit breitem Lächeln. "Was man gern macht, fällt einem leicht." Im kreisweiten Ranking belegt Mikus mit seiner stolzen Leistung Platz Zwei. Brakel selbst landete im Ranking der 10 Kommunen selbstsicher auf dem dritten Platz. Geehrt wurde in feierlicher Atmosphäre auch das Erfolgreichste der 29 Brakeler Teams. "Non-Stop-Ultra" mit seinen 28 Mitgliedern erradelte insgesamt 11.975 Kilometer. In der kreisweiten Teamwertung liegt es damit auf Platz Drei. Repräsentiert wurde es durch Adalbert Grüner. Er lobte die ausgezeichnete Organisation des Projekts durch Klimaschutzmanagerin Katharina Koßmann und berichtete von der umfassenden, positiven Resonanz des Stadtradelns. Nicht jeder Teilnehmer hatte am Ende der drei Wochen hunderte von Kilometern auf dem Tacho, doch war dies ja auch kein Muss. Schon eine Fahrt zum Bäcker erfüllt seinen Zweck, ist es doch eine Strecke weniger, die sonst womöglich mit dem Auto bewältigt würde. "Auch das zählt. Ohne das Stadtradeln wäre diese Fahrt nicht gemacht worden", so Grüner. "Es ist schön, zu sehen, dass die Aktion auch in diesem Jahr wieder einen so guten Anklang gefunden hat", bekundete Bürgermeister Hermann Temme, während er den beiden Ehrengästen ihre Anerkennungspreise übergab, nebst Urkunden je einen Gutschein des Werberings Brakel in Höhe von 50 Euro für Berthold Mikus und 100 Euro für das Team Non-Stop-Ultra. Währenddessen ließ Katharina Koßmann mit Blick auf den Umweltschutz verlauten, dass die Brakeler Radler durch ihre Fahrten rund 11 Tonnen CO2 einsparen konnten.
> Weiter lesen

north