Luca-Marie Blaumeiser (18) und ihr Bruder Jonas (15) machen gemeinsam mit Jugendpfleger Lucas Liebske Pläne für die Umgestaltung des in die Jahre gekommenen Jugendraums. (Foto: Foto: Landkreis Kassel)

Abschied vom „Hotel Mama“ - WG auf Zeit

Wie ist das eigentlich, wenn man vom „Hotel Mama” Abschied nimmt und alles selbst machen muss? Putzen, kochen, waschen. Einige Jugendliche aus Helmarshausen und Umgebung wollen das gerne testen - in einer WG auf Zeit.Entstanden ist die Idee im Evangelischen Jugendkreis, der sich – wenn es die Coronaregeln nicht gerade verhindern – einmal wöchentlich im Jugendraum auf dem Klostergelände trifft. Dann wird gequatscht, gespielt oder es werden auch mal gemeinsam Filme geschaut. „Letztes Jahr ist dabei auch die Idee für die WG entstanden”, erzählt Luca-Marie Blaumeiser, die mit ihrem jüngeren Bruder Jonas regelmäßig bei den Treffen dabei ist. Die 18-Jährige ist Schülerin, geht aufs Gymnasium in Beverungen und will nach dem Abi studieren - wie andere aus der Gruppe auch. „Da kann es nicht schaden, sich schon mal auf das Leben in einer WG vorzubereiten”, sagt sie lachend.Die Jugendlichen wollen für ihr Experiment eine Woche lang in das leer stehende ehemalige Freizeitheim auf dem Klostergelände einziehen. „Das wird aber kein Urlaub”, betont Jonas. „Wir werden natürlich weiter in die Schule oder zum Sport gehen und auch allen anderen Verpflichtungen nachkommen.” Darüber hinaus haben sie sich noch ein weiteres Ziel gesetzt: Während der gemeinsamen WG-Zeit soll auch noch der in die Jahre gekommene Jugendraum neu hergerichtet werden.”Um den Jugendraum zu renovieren und auszustatten, brauchen wir finanzielle Unterstützung”, sagt Jugendpfleger Lucas Liebske. Und die kommt aus dem im vergangenen Jahr geschaffenen Förderprogramm „Unser Ding” für Jugendliche im Landkreis Kassel. „Die Beantragung war unkompliziert und schnell”, betont Liebske. Jetzt hoffen alle, dass die Kontaktbeschränkungen wieder aufgehoben werden können, damit das Projekt in die Tat umgesetzt werden kann.Die WG auf Zeit der Jugendlichen in Helmarshausen ist nur eine von mehreren Ideen, die der Landkreis mit jeweils 500 Euro fördert. Zwei Mitmachgärten in Grebenstein und Wolfhagen, eine Indoor-Skateanlage in Hofgeismar und der Bau einer Veranstaltungshütte in Helsa nennen Vizelandrat Andreas Siebert und Daniel Klein, Leiter des Jugendbildungswerkes, als weitere Beispiele. „Manche Ideen habe die Pandemie sicherlich ausgebremst. Deshalb haben wir beschlossen, die Antragsfrist für die Fördermittel zu verlängern und freuen uns auf weitere tolle Ideen”, so Siebert abschließend.Bei Fragen können sich interessierte Jugendliche an Daniel Klein (E-Mail: daniel-klein@landkreiskassel.de, Tel. 0561/10031554) oder Patricia Ruffini(E-Mail: patricia-ruffini@landkreiskassel.de, Tel. 0561-/10032452) wenden.Weitere Infos gibt es auch auf der Internetseite www.landkreiskassel.de.
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(v.l.) Hermann Klöckner (10 Jahre), Monika Seifert (Kreisvorsitzende), Heidemarie Werneke (10 Jahre), Ingrid Rogge (10 Jahre), Manfred Dittrich (Ortsvorsitzender), Hans-Dieter Duwe (25 Jahre) und (vorn) Rudolf Wolf (10 Jahre). (Foto: Foto: privat)

Langjährige Mitglieder geehrt

Bei der Jahreshauptversammlung berichtete der VdK -Vorsitzende Manfred Dittrich nicht nur über die Aktivitäten im eigenen Ortsverband sondern informierte auch über die vom Landesverband Hessen-Thüringen erfolgreich durchgesetzten Widersprüche, Klagen und Berufungen durch die für die Mitglieder Nachzahlungen in Millionenhöhe erstritten wurden. Aber auch die durchgeführte Kampagne „Weg mit den Barrieren“ war ein wichtiges Thema, auf das die Öffentlichkeit aufmerksam gemacht wurde. Wichtiges Thema des Verbandes sei in diesem Jahr zur Bundestagswahl die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich. Zu dieser Kampagne will der Sozialverband in allen zehn VdK-Bezirken in Hessen und Thüringen Diskussionsveranstaltungen mit den Kandidaten für die Bundestagswahl durchführen. Dank des sozialen Engagements des VdK konnte nicht nur der Landesverband im letzten Jahr mehr als 9.000 Mitglieder hinzugewinnen, sondern auch dem Ortsverband schlossen sich 15 neue Mitglieder an, so dass der Mitgliederbestand sich heute auf 114 Personen beläuft. Nach einem positiv verlaufenden Rechenschaftsbericht des Kassenwartes konnte die Kreisvorsitzende Monika Seifert 19 Ehrungen für langjährige Mitglieder durchführen. Leider konnten wegen Krankheit und persönlicher Termine nur Hermann Klöckner, Rudolf Wolf, Grete Wollwerber, Ingrid Rogge und Heidemarie Werneke für 10jährige Mitgliedschaft und Thea und Hans-Dieter Duwe für 25-jährige Mitgliedschaft den Dank und eine Auszeichnung von der Kreisvorsitzenden entgegennehmen. Erfreulicherweise konnte auch das vakante Amt der Frauenvertreterin wieder besetzt werden. Hier wurde von der Versammlung Heidemarie Werneke einstimmig gewählt. Neben dem monatlich stattfindenden Kaffeetrinken hat der Ortsverband noch für dieses Jahr eine Fahrt zur Mohnblüte sowie einen Vortrag über den Hausnotruf und einen Grillnachmittag geplant.
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Zufriedene Jubilarin

Die anlässlich ihrer Jahresabschlussfeier im Dezember vom Sängerkreisvorsitzenden Dr. Walter Vogt und vom Vorsitzenden des Volkschores Helmarshausen für ihre 25jährige Chorleitertätigkeit beim Volkschor ausgezeichnete Andrea Schade gab in der Jahreshauptversammlung einen erfreulichen Jahresbericht ab. Sie freute sich, dass die z. Zt. 22 aktiven Mitglieder des Chores nicht nur bei den 38 Übungsstunden sondern auch bei den 15 Auftritten immer eifrig und mit Freude bei der Sache waren. Sie ließ in ihrem Bericht die musikalischen Auftritte Revue passieren und dankte ihren Sangesschwestern und –brüdern für ihr Engagement. Auch für das kommende Jahr sind wieder einige Auftritte geplant, so u.a. der Liedernachmittag am 2.6. und die 1075jahr Feier der Stadt Helmarshausen am 24. und 25. August. Hierfür gilt es noch einige Lieder aufzuarbeiten bzw. neue einzuüben. Vorsitzender Manfred Dittrich dankte der Jubilarin, die am 1.4. 1994 das Amt der Chorleiterin vom heutigen Ehrenchorleiter Walter Blumenstein übernahm, für ihre Tätigkeit und gab neben seinem Jahresbericht auch einen Ausblick auf das Jahr 2019. Hier stehen wieder einige Termine an mit der Bitte an seine Sängerschar, weiterhin regelmäßig die Übungsstunden zu besuchen und im Bekanntenkreis für neue Mitglieder zu werben. Neben den genannten zwei öffentlichen Auftritten sind noch Besuche im Seniorenheim, sowie Auftritte bei verschiedenen Gottesdiensten und noch weiteren Anlässen geplant. Nach dem Bericht der Kassiererin kam man überein, die Geselligkeit nicht zu kurz kommen zu lassen und man plant eine Fahrt zu einer Freilichtbühne. Da es den aktiven Mitgliedern immer noch Spaß macht, im Chor zu singen, zeigt sich auch, dass die Sangesschwester Heide Brauner für ihre 25jährige aktive Sangestätigkeit ebenfalls durch den Kreisvorsitzenden geehrt werden konnte. Am Gesang sollten nicht nur die Sänger ihre Freude haben, sondern er sollte auch den Zuhörern Spaß und Freude bereiten. Wer regelmäßig singt, versorgt sein Herz mit viel Sauerstoff, man schützt sich gegen Erkältung, die Stresshormone werden abgebaut und man ist gesünder und auch glücklicher. Um diesen Effekt zu erzielen, sucht der Volkschor noch sangesfreudige interessierte Bürgerinnen und Bürger. Sie sind herzlich eingeladen, unsere Chorstunden sind montags ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus; vorsingen braucht niemand, Notenkenntnisse sind auch nicht erforderlich.
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