Veröffentlicht am 10.03.2023 12:12, aktualisiert am 20.03.2023 08:50

Bereitstellungslager nicht aufrechtzuerhalten

Die Vertreter der Fraktionen aus der Bad Karlshafener Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister Marcus Dittrich brachten ein gemeinsames Schreiben an Ministerpräsident Boris Rhein auf den Weg. (Foto: Markus Loeschner)
Die Vertreter der Fraktionen aus der Bad Karlshafener Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister Marcus Dittrich brachten ein gemeinsames Schreiben an Ministerpräsident Boris Rhein auf den Weg. (Foto: Markus Loeschner)
Die Vertreter der Fraktionen aus der Bad Karlshafener Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister Marcus Dittrich brachten ein gemeinsames Schreiben an Ministerpräsident Boris Rhein auf den Weg. (Foto: Markus Loeschner)
Die Vertreter der Fraktionen aus der Bad Karlshafener Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister Marcus Dittrich brachten ein gemeinsames Schreiben an Ministerpräsident Boris Rhein auf den Weg. (Foto: Markus Loeschner)

Das geplante Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktive Stoffe in Würgassen beschäftigt auch weiterhin die Stadt Bad Karlshafen. In einer gemeinsamen Stellungnahme haben sich nun die Fraktionen von CDU, FWG und SPD aus der Bad Karlshafener Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister Marcus Dittrich nochmals gemeinsam an Ministerpräsident Boris Rhein gewandt.
Auf Grundlage des Anfang Februar in Bad Karlshafen vom Büro RegioConsult vorgestellten, von der Bürgerinitiative Atomfreies Dreiländereck beauftragten und den Kommunen im Dreiländereck mitfinanzierten Verkehrsgutachtens halten die drei Fraktionen und der Bürgermeister die Eignung des Standortes Würgassen als geplantes Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktive Stoffe für nicht mehr aufrechtzuerhalten und fordern, die Planung sofort zu stoppen sowie das Standort-Auswahlverfahren auf null zu setzen. In dem von den drei Fraktionsvorsitzenden Karl-Erwin Franz, Christian Mahlmann und Thorsten Schäfer sowie Bürgermeister Marcus Dittrich unterzeichneten Schreiben wird Ministerpräsident Rhein gebeten, diese Sichtweise zu unterstützen und mit den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Kontakt zu treten, um gemeinsam gegenüber dem Bund die Notwendigkeit und die Standortfrage für ein Bereitstellungslager unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Kriterien erneut auf den Prüfstand zu stellen.
Aufgrund der Ergebnisse des jüngsten Gutachtens haben sich auch die Bürgermeister und Landräte der unmittelbar betroffenen Kommunen aus dem Dreiländereck Anfang März in einem weiteren gemeinsamen Schreiben an das Nationale Begleitgremium und das Bundesamt für Sicherheit der nuklearen Entsorgung gewandt, um sich auch dort mit den Ergebnissen des Gutachtens zu beschäftigen.

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