Willkommensplatz eröffnet | Beverunger Rundschau

Veröffentlicht am 06.05.2024 14:12

Willkommensplatz eröffnet

Lädt zu einer gepflegten Partie Boule ein: Der neue Willkommensplatz am Bahnhof Hümme. (Foto: Stefan Bönning)
Lädt zu einer gepflegten Partie Boule ein: Der neue Willkommensplatz am Bahnhof Hümme. (Foto: Stefan Bönning)
Lädt zu einer gepflegten Partie Boule ein: Der neue Willkommensplatz am Bahnhof Hümme. (Foto: Stefan Bönning)
Lädt zu einer gepflegten Partie Boule ein: Der neue Willkommensplatz am Bahnhof Hümme. (Foto: Stefan Bönning)
Lädt zu einer gepflegten Partie Boule ein: Der neue Willkommensplatz am Bahnhof Hümme. (Foto: Stefan Bönning)

Unter dem Titel „Die Welt in einem Fest“ konnte das Mehrgenerationenhaus Bahnhof Hümme am vergangenen Samstag nicht nur ein Fest der Kulturen und Generationen feiern, sondern gleichzeitig den neuen Willkommensplanz einweihen. Außerdem wurden die vielfältigen Angebote des Hauses - monatlich sind das etwa 100 - vorgestellt.

Willkommensplätze sind im Rahmen eines IKEK-Projektes (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) in allen Hofgeismarer Ortsteilen entstanden, wobei jeder Ortsteil individuell die Gestaltung mit Ortsbeirat, Planern und Stadt Hofgeismar abgestimmt hat.

Der Hümmer Platz, der als Pétanque- (besser bekannt als Boule) Platz gestaltet ist, bietet Gelegenheit zum zwanglosen Treffen, Verweilen, Ankommen und Verabschieden, Kontakte knüpfen oder für ein gemeinsames Spiel, wie Beate Carl, 2. Vorsitzende des Trägervereins des Generationenhauses Bahnhof Hümme in ihrer Begrüßung erläuterte.

Das Konzept der Mehrgenerationenhäuser sieht vor, dass die Programme regelmäßig evaluiert und bei Bedarf angepasst werden. Leider, so Carl, werde das Angebot in Hümme bisher von Menschen mit Migrationshintergrund kaum genutzt. Um diesen Umstand zu ändern, habe man das Willkommensfest veranstaltet, welches neben verschiedenen Möglichkeiten zum Kennenlernen der vielfältigen Angebote des Hauses und seiner Kooperationspartner auch ein internationales Buffet bot, das bei den Besuchern großen Anklang fand.

Offen für Vielfalt

„Europa steht für Vielfalt. Nur im gemeinsamen Zusammenleben kann eine lebenswerte Zukunft gestaltet werden“, sagte Bürgermeister Torben Busse in seinem Grußwort. Freiheitliches Denken sei in diesen herausfordernden Zeiten offensichtlich nicht mehr selbstverständlich, müsse täglich gelebt werden, so der Bürgermeister. „Wir wollen eine Willkommenskultur schaffen und pflegen, in der sich alle Menschen mit ihren Ideen einbringen können – nur so wird unsere Gesellschaft weiterhin funktionieren.”

Fatmir Alili, stellvertretender Vorsitzender des elfköpfigen Ausländerbeirats des Landkreises Kassel, hob die Bedeutung des Starkmachens für eine gute Integration von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, hervor. Hierzu gehöre auch die Bereitschaft, miteinander zu reden und sich kennenzulernen. Dafür, so Alili, biete das Willkommensfest eine wunderbare Gelegenheit.

Pfarrer Markus Schnepel und Frank Nikutta vom Hofgeismarer Bündnis für Demokratie und Vielfalt stellten in einer von Marie von Berlepsch moderierten Fragerunde das Bündnis, seine Mitglieder und die Beweggründe für die Gründung sowie geplante Aktionen vor.

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