Veröffentlicht am 19.12.2022 12:09

Stadtradeln im Landkreis: 19 Kommunen nahmen erfolgreich an der Radfahraktion teil

Stadtradeln im Landkreis Kassel erfolgreich abgeschlossen. Strahlende Gesichter nach der Preisverleihung. (Foto: Landkreis Kassel/F.C.Tauber)
Stadtradeln im Landkreis Kassel erfolgreich abgeschlossen. Strahlende Gesichter nach der Preisverleihung. (Foto: Landkreis Kassel/F.C.Tauber)
Stadtradeln im Landkreis Kassel erfolgreich abgeschlossen. Strahlende Gesichter nach der Preisverleihung. (Foto: Landkreis Kassel/F.C.Tauber)

„Viele Kommunen sind unserem Aufruf gefolgt und haben fast 400.000 Kilometer geradelt. Das ist eine super Leistung”, betont Landrat Andreas Siebert bei der Preisverleihung des Stadtradeln im Landkreis Kassel. In drei Gewinnkategorien wurden Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen verliehen. Außerdem wurden Newcomer Kommunen und Stadtradeln-Stars mit Sonderpreisen belohnt. Nach einer Corona-Pause fand die Preisverleihung erstmals im Kreishaus Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, statt. Aus dem Kreisgebiet haben 19 Kommunen an der Aktion teilgenommen, wodurch die Zahl zum Vorjahr um 5 Kommunen gesteigert werden konnte. Davon waren sechs Kommunen erstmalig dabei.

„Mit knapp 3.000 aktiven Radlerinnen und Radlern haben 674 Personen mehr mitgemacht als in 2021. Immer mehr Menschen interessieren sich für das Fahrrad als alternative Mobilitätsform”, erklärt Radverkehrsbeauftragter Stefan Arend. Daher sei die Prämierung in den Kategorien eine Anerkennung der Leistungen der radelnden Bürgerinnen und Bürger, so der Radverkehrsexperte. Die Stadt Baunatal konnte mit 77.780 Kilometern die goldene Auszeichnung in der Kategorie „geradelte Kilometer” einfahren. Es folgen die Gemeinde Kaufungen (Silber) und die Stadt Bad Karlshafen (Bronze). In der Kategorie „Vergleich zum Vorjahr” konnte die Stadt Bad Karlshafen mit einer Steigerung von 16.841 Kilometern in Gold glänzen. Die Gemeinde Kaufungen (Silber) und die Stadt Immenhausen (Bronze) folgen mit guten Steigerungen der Kilometerzahl. In der Kategorie „Einwohner pro Radler” gewann die Stadt Bad Karlshafen, in der umgerechnet jeder achte Einwohner mitgeradelt ist.

Auf dem Silberrang folgt die Gemeinde Fuldatal mit einem Verhältnis von 38 Einwohnern pro Radler. Knapp dahinter auf der Bronzeplatzierung die Gemeinde Bad Emstal mit 39 Einwohnern pro Radler. Im Jahr 2022 wurde kein Stadtradeln-Starnominiert, sodass keine Auszeichnung vergeben wurde. In der Feierstunde wurde jedoch Dr. Daniel Faßhauer, Bürgermeister der Gemeinde Habichtswald, für seinen Einsatz als Stadtradeln-Star des Vorjahres geehrt. Den Sonderpreis „Newcomer” erhielten die Gemeinden Bad Emstal, Fuldabrück, Lohfelden, Schauenburg, Söhrewald sowie die Stadt Zierenberg. Dort nahmen erstmalig Radbegeisterte am STADTRADELN teil. „Jeder Kilometer, der mit dem Rad anstatt mit dem Auto zurückgelegt wird, trägt zum aktiven Klimaschutz bei. Daher freuen wir uns, wenn Kommunen sich neu für die Teilnahme entscheiden”, so Klimaschutzmanagerin Dr. Christina Lütke.

Auf eine rege Teilnahme im kommenden Jahr hofft auch Landrat Siebert: „Auch in 2023 werden wir wieder aktiv zur Teilnahme am Stadtradeln aufrufen. Denn nur gemeinsam können wir eine Mobilitätswende im ländlichen Raum schaffen. Daher wird der Landkreis Kassel in 2023 erstmalig selbst für die Aktion angemeldet sein, mit dem Ziel, möglichst alle Kommunen in einem gemeinsamen Aktionszeitraum gleichzeitig radeln zu lassen.”

Hintergrund

In einem Zeitraum von jeweils 21 Tagen können Interessierte, die in der teilnehmenden Kommune leben, arbeiten oder einem Verein angehören bei der Kampagne Stadtradeln mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Die Anmeldung erfolgt online auf www.stadtradeln.de. Im Vorjahr haben im Landkreis Kassel 14 Kommunen am Stadtradeln teilgenommen. Espenau, Fuldatal, Habichtswald, Hofgeismar und Liebenau waren 2021 das erste Mal dabei. Insgesamt radelten 2.325 Personen, die zusammen 371.233 km mit dem Fahrrad zum Einkaufen, zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit fuhren. Am Stadtradeln haben in 2022 deutschlandweit mehr als 900.000 Menschen und circa 2.600 Kommunen teilgenommen.

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