Veröffentlicht am 19.01.2023 09:28, aktualisiert am 19.01.2023 09:44

Vorstellung der Ergebnisse der verkehrsplanerischen Prüfung des Bereitstellungslagers

Das geplante Logisitiklager soll neben dem alten Kernkraftwerk angesiedelt werden. (Foto: Peter Vössing)
Das geplante Logisitiklager soll neben dem alten Kernkraftwerk angesiedelt werden. (Foto: Peter Vössing)
Das geplante Logisitiklager soll neben dem alten Kernkraftwerk angesiedelt werden. (Foto: Peter Vössing)

In einer Pressemitteilung erläutert Dirk Wilhelm vom Verein Atomfreies 3-Ländereck die Beweggründung zur Beauftragung eines Gutachterbüros für die verkehrsplanerische Prüfung des zentralen Bereitstellungslager für der Endlager Schacht Konrad / LoK Würgassen“:

„Die Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck hatte vor einigen Wochen angekündigt, eine neue Verkehrsstudie bezüglich des geplanten Logistikzentrums Konrad (LoK) in Würgassen zu beauftragen. Dieser Schritt war dringend notwendig, nachdem die Basisgutachten des Öko-Institut Darmstadt zur Standortherleitung und Standortentscheidung durch massive Einflussnahme des Bundesumweltministeriums (BMUV) als Gefälligkeitsgutachten einzustufen sind. Vor diesem Sachverhalt werden auch weitere durch den Bund beauftragte Teilgutachten von Vielen mit Skepsis betrachtet.

Dank der landes- und parteiübergreifenden Unterstützung durch Städte, Gemeinden, Kreise und Bürger konnte die Finanzierung gesichert werden, um die Fachagentur „RegioConsult Verkehrs- und Umweltmanagement“ mit der Gutachtenerstellung zu beauftragen. Die Ergebnisse des Gutachtens werden im Rahmen einer Pressekonferenz am 07. Februar durch den Gutachter Dipl.-Geogr. Wulf Hahn vorgestellt und durch den Fachanwalt Philipp Heinz rechtlich eingeordnet. Das Gutachten kann nach der Pressekonferenz auf der Homepage der BI unter https://www.atomfreies-dle.de eingesehen werden.

Keine Informationen liegen bisher bezüglich der Anfrage des MdB Christian Haase zur Kosten–Nutzen–Betrachtung durch den Bundesrechnungshof vor. Auch hier erwartet die Region mit Spannung das Ergebnis, zumal durch die aktuelle gesamtwirtschaftliche Situation das Bauvorhaben wahrscheinlich deutlich teurer wird als geplant. Sollten bis zur Pressekonferenz Antworten zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vorliegen, werden diese auf der Pressekonferenz ebenfalls vorgestellt.“

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