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Vertreter von Lufthansa und UFO wollen erstmals seit Monaten miteinander sprechen

Berlin (AFP) - Erstmals seit Monaten wollen dem Vernehmen nach heute Vertreter von Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft UFO wieder miteinander sprechen. Unternehmen und Gewerkschaft sind tief zerstritten: Die Lufthansa zweifelt die Vertretungsbefugnis der Gewerkschaft nach Querelen im UFO-Vorstand an und sieht die "Gewerkschaftseigenschaft" ungeklärt. UFO organisierte am Donnerstag und Freitag einen 48-stündigen Streik, auch, um die Airline an den Verhandlungstisch zu bringen.
Lufthansa-Maschinen in München Bild anzeigen
Lufthansa-Maschinen in München © AFP

Die Airline musste 1500 Flüge streichen, 200.000 Passagiere waren betroffen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte vergeblich versucht, den Streik gerichtlich verbieten zu lassen. Am ersten Streiktag bot er Gespräche über eine Schlichtung an. Er wolle die "juristischen Probleme" im "vertraulichen Rahmen" mit der UFO klären. Beide Seiten haben Stillschweigen über Zeit und Ort des Treffens vereinbart.

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