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Noch elf Länder und Gebiete am europäischen Steuer-Pranger

EU-Finanzminister nehmen Dominica von Schwarzer Liste mit Steueroasen

Brüssel (AFP) - Die EU hat das Karibik-Gebiet Dominica von ihrer Schwarzen Liste mit Steuerparadiesen genommen. Der Inselstaat sei auf die Bedenken der EU eingegangen, teilte der EU-Rat am Freitag mit. Er habe sich insbesondere zu einem "automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten" verpflichtet.
Blick auf Dominica in der Karibik Bild anzeigen
Blick auf Dominica in der Karibik © AFP

Auf der Schwarzen Liste der EU befinden sich nun noch elf Länder und Gebiete: die Amerikanischen Jungferninseln, Amerikanisch-Samoa, Belize, Fidschi, Guam, die Marshallinseln, Oman, Samoa, Trinidad und Tobago, Vanuatu und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die EU hatte die Schwarze Liste nach Enthüllungen über weit verbreitete Praktiken von Steuerflucht und -hinterziehung Ende 2017 angelegt. Die Europäer setzen dabei auf eine "Prangerwirkung" und versuchen gleichzeitig, die Länder und Gebiete durch politischen Druck zur Änderung ihrer Steuergesetzgebung zu bewegen. Sanktionen sind bisher nicht vorgesehen.

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