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Kinder im Bettengeschäft

Besuch bei Frau Holle

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Karl-August Schübeler führte die Gruppe des Kinderschutzbundes mit Betreuerinnen Petra Geisler und Martina Müller und die Kinder (v. l.) Tim, Jannis, Larissa, Hanna, Julius, Marie, Felix, Robin, Leonas-André und Jan bis in den Keller zu den Daunen und Federn.

© Foto: Siebrecht

Beverungen (bs) – Zu einem „Besuch bei Frau Holle“ hatte Karl-August Schübeler, Schlaf- und Bettenexperte, in sein Bettenhaus eingeladen. Schon fast 20 Jahre führt er die Kindergruppe des Kinderferien-Programms persönlich und erläutert kindgerecht, was man für einen gesunden Schlaf und gesunden Rücken tun kann. Dass die Kinder ihn dabei mit Herr Holle ansprachen, störte ihn nicht.

Wie sieht die Wirbelsäule des Menschen aus und was kann sie alles? Das war ein Thema für die Kinder des Kinderferienpass-Programms. Schübeler zeigte, wie die Wirbelsäule aufgebaut ist und gab Merkhilfen für die Einteilung der Wirbel: sieben Halswirbel wie die Tage der Woche, zwölf Brustwirbel wie die Stunden der Uhr und fünf Lendenwirbel, wie fünf vor zwölf. Wie sich die eigene Wirbelsäule in einer guten Matratze anfühlt, wurde im der Ausstellung des Bettenhauses ausprobiert. An dem elektrisch verstellbaren Bett hatten die Kinder ihren Spaß und jedes durfte einmal mit dem Bett in aufrechte und liegende Position fahren.

Kinder sollten je nach Alter mindestens 10 Stunden pro Nacht im Bett verbringen, denn im Schlaf regeneriert sich der Körper, baut Abwehrkräfte auf, Gelerntes festigt sich und der Körper wächst. Dass Schlafen also stark, groß und schlau macht, wissen die Kinder, die an der Aktion des Kinderschutzbundes teilgenommen haben, jetzt und gehen hoffentlich von nun an freiwillig und rechtzeitig ins Bett.

Die richtige Matratze gehört auf jeden Fall dazu. “Eine ausrangierte Erwachsenenmatratze ist für Kinder nicht geeignet und die gegenwärtig beliebte Sieben-Zonen Matratze erst recht nicht, denn die Zonen passen nicht zur Körpergröße eines Kindes“ erläuterte Schübeler.

Für den guten Schlaf braucht man natürlich auch ein weiches Kissen. Die jungen Gäste des Bettenhauses konnten sich im Keller des Bettenhauses ein Kissen selbst befüllen und es mit nach Hause nehmen. Dabei warfen sie auch einen Blick auf die verschiedenen Federn- und Daunenarten.

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