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Acoustic-Groove-Experience begeisterte

Wohnzimmerkonzert im Korbmachermuseum

Von Barbara Siebrecht
Dalhausen – Der Ausstellungsraum im Korbmachermuseum diente einmal mehr als Konzertsaal mit Wohnzimmer-Atmosphäre. Bei dem Konzert von Tony Kaltenberg (Gitarre), Carsten Hormes (Bassgitarre) und Mattias Philipzen (Percussion) waren alle Plätze besetzt mit einem Publikum, dass die handgemachte Musik schätzte, die in angenehmer Lautstärke erklang.

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Hormes, Kaltenberg und Philipzen bei der Zugabe.

© Foto: Siebrecht

Tony Kaltenberg ist im Kreis Höxter schon legendär und laut eigener Aussage politischer (Trump)Flüchtling in Deutschland. Zum 3. Mal trat er in Beverungen auf und wurde erstmals von Perkussionist Matthias Philipzen unterstützt, dessen Solo vom Publikum bejubelt wurde. Die beiden Gitarristen warfen sich musikalisch die Bälle zu und ergänzten sich fantastisch. Hormes grummelt sich durch die Basstöne und spielt, wenn es besonders spannend wird auf einem Bein. Die instrumentalen Werke stammten aus der Feder von Tony Kaltenberg und entstanden oft beim Angeln oder beim Betrachten der Sterne, wie er gestand. Mit verschmitztem Lächeln auf den Lippen präsentierte Kaltenberg so zum Beispiel das Stücke „on the wings of a spaceship“ (auf den Flügeln eines Raumschiffes) oder „the dancing elf“ (die tanzende Elfe). Für Kaltenbergs Country-Song musste Hormes ein neues Instrument lernen, und baut viel Spannung auf um ein unerwartetes „Bing“ von der Triangel. Ein Hauch der Hippi-Zeit gab es mit „Der Granatapfel-Song“ mit Bass-Solo. Beim Country-Song „Part of everything“ gab es sogar zweistimmigen Gesang. Und beim Song, der von Walter der Brieftaube inspiriert sei, gab es ein Perkussion-Solo. Philipzen ging voll ab und erntete Szenenapplaus.

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The Acoustic-Groove-Experience begeisterte in Dalhausen.

© Foto: Siebrecht


Füße und Köpfe des andächtig lauschenden Publikums wippten im Takt und am Schluss brandete der Applaus auf. Als Zugabe gab es hawaiianische Musik mit Ukulele und Bass-Ukulele und Blumenketten um den Hals. Das Publikum forderte noch eine zweite Zugabe und verabschiedete die drei Musiker mit viel Applaus nach diesem intimen Konzert mit Wohnzimmer-Atmosphäre. Hoffentlich laden die Kulturgemeinschaft und der Heimatverein Dalhausen die Musiker noch einmal ein. Das Publikum freut sich schon darauf.

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