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Weser-Ort wird „Golddorf”

Wir we(h)rden digital

Wehrden(brv). Das Zukunftsbüro des Kreis Lippe und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung des Kreis Höxter haben es sich zur Aufgabe gemacht, ländliche Räume zu vernetzen und infrastrukturell sowie digital aufzuwerten.

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(v.l.) Achim Winter, Anita Oppermann, Hans-Jürgen Oppermann, Günter Weskamp, Hubertus Grimm, Gerd Rother, Jessica Hensel, Andrea Klädtke, Pascal Vogt, Alexander Hensel und  Roman Winkelhahn.

© Foto: Kathrin Vogt

Mit entsprechenden Ideen hat sich Wehrden unter fünfzehn kandidierenden Ortschaften im Kreis Höxter durchgesetzt und zählt nun zu den sechs Golddörfern, die in dem Projekt gefördert werden sollen.
Die Anpassung an den demographischen Wandel ist ein Punkt, ein weiterer ist der Tourismus. Der Kreis Höxter beheimatet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, von denen nicht wenige in Wehrden zu finden sind. Über freie Internet-Anbindungen sollen Touristen Informationen über den Ort abrufen können. Ein digitaler Info-Bildschirm im Dorf sowie Info-Stationen und QR-Code-Plaketten an touristisch wertvollen und hochfrequentierten Orten in Wehrden stehen auf dem Plan der Dorfgemeinschaft, die als Teil der Vereinsgemeinschaft fungiert.
„Wir werden den demographischen Wandel nicht aufhalten können”, erklärt Bezirksverwaltungsstellenleiter Günter Weskamp. „Umso mehr liegt es uns am Herzen, junge und alte Menschen zusammenzubringen.” Es soll ein „Dorfnotruf” gegründet werden, denn es leben vier aktive und ehemalige Rettungssanitäter in Wehrden, viele Feuerwehrleute und die sehr engagierten Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft. Damit kann Wehrden zum Vorbild in der Stadt Beverungen werden. „Es liegen alle Themen auf dem Tisch, die Fachkompetenz ist vorhanden”, so Bürgermeister Hubertus Grimm. Der Ausbau der Internetanbindung mache Wehrden zum idealen Förderobjekt vor allem im Bereich Digitalisierung.
Als hochmoderner Veranstaltungsraum soll der Anbau der Turnhalle mit zukünftiger „Smart-Home”-Technologie dienen. Auch die Förderung der Medienkompetenz wird im Mittelpunkt stehen, betont Ortsheimatpfleger Gerd Rother.

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