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Antworten auf Fragen zur Wertstofftonne

Was darf in die gelbe Tonne?

Kreis Höxter/Beverungen (brv) - Die Tage des Gelben Sackes sind vorbei. Ab sofort werden die neuen Wertstofftonnen vom Entsorgungsunternehmen entleert. Die entsprechenden Behälter wurden in den vergangenen Wochen verteilt.

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Die neuen Wertstofftonnen dürfen ab sofort zum Abfuhrtermin (siehe Abfallkalender) an die Straßen gestellt werden.

© Foto: Kreis Paderborn

„Die Einführung der Wertstofftonne ist für die Abfallentsorgung im Kreis Höxter ein echter Meilenstein“, freut sich Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen des Kreises Höxter. „Mit dem neuen Behälter wird die Abfalltrennung noch leichter und die Sammlung komfortabler und sauberer. Die Umstellung auf die Wertstofftonne bedeutet deshalb insgesamt einen großen Servicegewinn für die Haushalte im Kreisgebiet.“
Zum Start der neuen Wertstofftonne beantwortet der Abfallservice des Kreises Höxter die wichtigsten Fragen:

Werden gefüllte Säcke oder Gegenstände, die am Abfuhrtag neben der Wertstofftonne stehen, mitgenommen?

Die Entsorgungsunternehmen keine Gelben Säcke mehr einsammeln.

Dürfen alte „Gelbe Säcke“ gefüllt in die Wertstofftonne geben werden?


Ja. „Hierbei ist jedoch zu beachten, dass mehr in die Wertstofftonne passt, wenn die Abfälle lose hineingeben werden, da dann nicht so viele Hohlräume entstehen“, sagt Hubertus Abraham.

Wie oft wird die Wertstofftonne geleert? Wann genau sind die Abfuhrtermine?


Grundsätzlich alle vier Wochen. Die Abfuhrtermine sind im aktuellen Abfallkalender, auf der Homepage des Kreises Höxter unter www.kreis-hoexter.de und in der Service-App „MyMüll“ zu finden.

Was darf rein?


Zukünftig werden über die Wertstofftonne – wie bisher über den Gelben Sack – Verkaufsverpackungen aus Kunststoff und Metall erfasst, wie etwa Aluverpackungen, Blumentöpfe, Dosen, Gemüseschalen, Kunststoffflaschen, Plastiktüten, Tetrapaks für Getränke oder Milchtüten. Darüber hinaus werden auch sogenannte „stoffgleiche Nicht-Verpackungen“ gesammelt. Das sind Haushalts- und Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff und Metall wie zum Beispiel Armaturen, Aufbewahrungsdosen, Backbleche, Becher, Besteck, Drähte, Gießkannen, Kehrbleche, Kerzenhalter, Kinderspielzeug, Klarsichthüllen, Luftmatratzen, Nägel, Pfannen, Putzeimer, Schalen, Scheren, Schrauben, Schüsseln, Töpfe oder Wäschekörbe.

Was darf nicht rein?


Nicht in den Wertstoffbehälter gehören Elektroaltgeräte, Batterien und Akkus, Glas, Leuchtmittel, Papier/Pappe/Kartonagen oder Textilien. Hierfür gibt es andere Rückgabemöglichkeiten. Hygieneartikel (Windeln, Binden, Wattereste, Kondome), Spritzen, Kanülen, Medikamentenreste, Keramik, Porzellan, Gummireste, Video-und Audiokassetten, Kunststoffbänder zum Einwickeln sowie Kunststoffnetze, Kfz-Kleinteile, verpackte sowie „alte“ abgelagerte Lebensmittel, Holzreste und Glasscherben gehören allesamt in die graue Restmülltonne.

Müssen Wertstoffe gesäubert werden, bevor sie in die Wertstofftonne kommen?


Nein, aber die gebrauchten Verkaufsverpackungen sollten wie bei der früheren Sammlung im „Gelben Sack“ weitgehend restentleert beziehungsweise löffelrein sein. Für Flüssigkeiten jeglicher Art ist die Wertstofftonne tabu.

Was geschieht mit den Abfällen aus der Wertstofftonne?


Entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil ist es ist nicht richtig, dass die Inhalte der Wertstofftonne allesamt verbrannt werden. Metalle, wie etwa Weißblechdosen, Aluminiumverpackungen oder Eisen- und Kupferreste, gehen nach der Sortierung in die hochwertige Metallschrottverwertung. Flüssigkeitskartons (TetraPaks) werden zum Beispiel stofflich gern auch in der papierverarbeitenden Industrie eingesetzt. Auch Kunststoffe können, je nach Material und sofern sie sauber getrennt sind, als sogenanntes Regranulat wieder stofflich in der verarbeitenden Industrie eingesetzt werden.
Kunststoffverpackungen und andere Kunststoffreste, die nicht stofflich verwertet werden, gelangen in die energetische Verwertung. Gegenüber der herkömmlichen Verbrennung in einer Restabfall-Müllverbrennungsanlage können diese Abfälle höchst effizient aufbereitet und zum Beispiel als Ersatzbrennstoff für fossile Energieträger in entsprechenden Feuerungsanlagen mit erhöhter Brennenergieleistung verbrannt werden.

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