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Kranzniederlegung am Ehrenmal

Volkstrauertag ohne Öffentlichkeit

Beverungen (brbs) - Die aktuelle Coronakrise hatte auch großen Einfluss auf die Feier zum bundesweiten Volkstrauertag in Beverungen Die Zeremonie musste aufgrund der Verordnungslage radikal zusammengestrichen werden.

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Die Trägergruppen der Kyffhäuser-Kameradschaft und der 2. Kp/Abc-AbwBtl 7 m Kellergewölbe am Rathausplatz Beverungen nach dem Ablegen der drei Trauerkränze.

© Foto: privat

Es gab in diesem Jahr kein Antreten der Kyffhäuser-Fahnenabordnung und des Schützenvereins Beverungen, kein Antreten der Patenkompanie der Bundeswehr aus Höxter, keine Ansprache eines Mandatsträgers oder eines Bürgermeisters.
Der 1. Vorsitzende der Kyffhäuser-Kameradschaft Beverungen, Carl-August Schübeler, wollte die Zeremonie zum Gedenken an die Opfer der Gewalt aber nicht völlig ausfallen lassen.
Ein je zweiköpfige Trägergruppe der Kyffhäuser-Kameradschaft und der 2. Kompanie des Abc-Abwehr-Bataillons aus Höxter legten je einen eigenen Kranz am Ehrenmal im Kellergewölbe des Rathauses nieder.
Ein Kranz des Schützenvereins Beverungen wurde dazugelegt, um ebenfalls der Opfer der Kriege und Vertreibung im letzten Jahrhundert bis heute zu gedenken. An die Toten wurde auch mit der Trauerbeflaggung seitens der Stadt Beverungen an der Rathausfassade erinnert.
„Das war meine kürzeste Volkstrauertag-Feier in meinen Leben“, so der 1. Vorsitzende C. A. Schübeler. Nach fünf Minuten war die kleine Zeremonie schon zu Ende.

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