Pressemitteilung CDU Lauenförde

Verkehr zu schnell

Lauenförde (brv) - "Nach dem 3. Unfall innerhalb kurzer Zeit an der L550 fragen wir uns, was eigentlich noch passieren muss, damit die Gemeinde und die verantwortlichen Behörden im Landkreis endlich tätig werden", so die CDU Lauenförde.

Bild anzeigen

(v.l.) Matthias Taenzer, Edith Götz, Manuel Siegert, CDU Lauenförde mit einigen der abgelehnten Anträge.

© Foto: CDU Lauenförde

Bereits vor 2 Jahren habe das Straßenbauamt Hameln auf mehrfache Bitten von Anwohnern und der CDU in einer 8-tägigen Plattenmessung das Verkehrsgeschehen dokumentiert. Die brachte auf der L550/ Würgasser Str. mitten im Ort unglaubliche 2.800 Geschwindigkeitsüberschreitungen täglich ans Licht - davon ein guter Teil sogar im Bereich um 100 km/h und Spitzenwerte sogar bis zu 150 km/h.
"Wir haben uns einmal die Mühe gemacht, die ermittelten Geschwindigkeiten analog dem Bußgeldkatalog in die daraus resultierenden Bußgelder umzurechnen, und sind dabei auf die Summe von ca. 67.000 Euro täglich gekommen," erklärt Edith Götz.
"Leider wurden all unsere Anträge und Vorschläge, die zu einer Reduzierung der hohen Geschwindigkeiten hätten führen können, angefangen von einer Fahrbahnverschwenkung am Ortseingang, Querungshilfe, Errichtung eines Gehwegs, optische Fahrbahnverengungen oder selbst die Aufhängung einer Verkehrstafel in den Räten immer wieder abgelehnt," ärgert sich die CDU. Alternative Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation wurden allerdings nicht genannt und dementsprechend sind die Probleme weiterhin ungelöst.
„Mit der Einrichtung als Umleitungsstrecke für den Durchgangsverkehr der gesamten Region wegen Abriss der Weserbrücke, die sonst täglich bis zu 10.000 Fahrzeuge passieren, habe sich die Situation, wie befürchtet, weiter verschärft: nicht nur die Verkehrsmenge und Raserei sei nach Beobachtungen der Anwohner und Passanten nochmals angestiegen, sondern auch die Lärmbelastung: dem täglichen tausendfachen oft aggressiven Abbremsen oder Beschleunigen ab Ortsmitte komme auch aufgrund des hohen LKW Anteils ein enormes Lärm- und Gefahrenpotential zu, dem endlich wirksam begegnet werden müsse“, so Matthias Taenzer. "Die Lauenförder CDU werde sich daher erneut um schnellstmögliche Aufstellung von stationären Blitzer für den Ortseinang L550 bemühen", schrieb Edith Götz, CDU Lauenförde