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Die Polizei berichtet:

Unter Alkoholeinfluss in Wald gefahren

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Die Bergung abseits der Bundessstraße erwies sich als aufwändig.

© Foto: Polizei

Wehrden (brv) - Bei Wehrden hat sich am Dienstag, 5. Oktober, an der Einmündung der K 56 auf die B 83 ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Autofahrer schwer verletzt wurde und das verunglückte Fahrzeug aufwändig aus einem Waldstück geborgen werden musste.
Der 53-jährige Fahrer eines blauen Mazda war gegen 9.45 Uhr auf der K 56 aus Richtung Amelunxen kommend auf den Kreuzungsbereich zur B 83 zugefahren. Dort bog er allerdings nicht ab, sondern fuhr geradeaus weiter über die Fahrbahn hinweg in ein gegenüberliegendes Waldstück. Hierbei fuhr er durch mehrere Büsche und Sträucher, bis er einige Meter weiter gegen einen Baum prallte. Durch den Aufprall wurde der Wagen an Front und Heck zwischen zwei Bäumen eingeklemmt.
Als der erste durch Zeugen alarmierte Streifenwagen der Polizei eintraf, saß der Unfallfahrer noch auf dem Fahrersitz und versuchte, seinen verkeilten Wagen durch Anfahren zu bewegen. Er wirkte äußerlich zunächst unverletzt, vorsorglich wurde dennoch ein Rettungswagen hinzugerufen, der den Fahrer in ein Krankenhaus brachte, wo er medizinisch versorgt und stationär aufgenommen wurde.
Sein Verhalten am Unfallort hatte darauf hingedeutet, dass der Fahrer erheblich unter dem Einfluss berauschendes Mittel stand. Ein erster Alkoholtest vor Ort bestätigte den Verdacht und zeigte einen Wert von deutlich über zwei Promille an. Eine Blutprobe wurde veranlasst, der Führerschein sichergestellt.
An dem Mazda entstand Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Die Bergung abseits der Bundessstraße erwies sich als aufwändig, da durch die Feuerwehr zunächst drei Bäume beseitigt werden mussten, um den Wagen wieder aus dem Waldstück ziehen und abschleppen zu können.

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