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Löschgruppe Jakobsberg feiert 80. Geburtstag

Universelle „Task Force“ für die Menschen

Von Peter Vössing
Jakobsberg – Die 25 aktiven und 31 passiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Jakobsberg hatten jetzt allen Grund zu feiern. Seit 80 Jahren sind die Florianjünger zum Schutz ihres Dorfes und der Nachbargemeinden im Einsatz.

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Festzug durch Jakobsberg.

© Foto: Vössing

Zwei Tage lang wurde dieses Jubiläum im 260-Seelen-Dorf ausgiebig gefeiert. Nachdem bereits eine Woche zuvor der Feuerwehr-Stadtpokal durch die Löschgruppe Jakobsberg gewonnen wurde, stand an diesem Wochenende das gesellige Miteinander im Vordergrund. Auf dem Festplatz war wieder ein Zelt aufgebaut worden, in dem ausgiebig gefeiert wurde.{elemnt}
Am Samstag begannen die Festivitäten mit einer Heiligen Messe, in der an die Lebenden und Verstorbenen der Feuerwehr gedacht wurde. Es folgte ein Umzug durch die Gemeinde mit Kranzniederlegung am Ehrenmal. Danach hatte Löschgruppenführer Nils Hanewinkel die ehrenvolle Aufgabe, Ehrungen und Beförderungen der Freiwilligen Feuerwehr durchzuführen. Es folgte ein Festabend mit Tanz im Festzelt, bei dem die „Bevertaler“ für beste Stimmung sorgten.
Im Mittelpunkt der Festivitäten stand nach dem Frühstück am Sonntagmorgen der Festzug mit anschließender Festansprache. Insgesamt 15 befreundete Löschgruppen und –züge waren der Einladung zur Teilnahme am Festzug gefolgt und machten sich musikalisch begleitet vom Spielmannszug Dalhausen und vom Musikzug Dalhausen bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg durch das Dorf, das sich für das große Ereignis besonders herausgeputzt hatte. Unter den Ehrengästen waren der stellv. Bürgermeister Bernhard Villmer, der Kreisbrandmeister Rudolf Lüke und der stellv. Stadtbrandmeister Sebastian Even.
Vor dem Festzelt fanden dann die Festansprachen nach der Begrüßung durch den Löschgruppenführer Nils Hanewinkel statt. Zunächst ergriff der stellv. Bürgermeister Bernhard Villmer das Wort, der über die wichtige Bedeutung von Brandbekämpfern für die Menschen sprach. Er machte deutlich, dass sich die Wehren mittlerweile zu einer universellen „Task Force“ entwickeln hätten und ein unverzichtbarer wichtiger Ansprechpartner für die Kommunen seien. Er lobte das Engagement, das die Ehrenämtler an den Tag legen, da sie ja in ständiger Bereitschaft sind. Villmer beendete seine Ansprache mit den Worten: „Sie gehen für uns durchs Feuer, dafür möchte ich ihnen im Namen der Stadt voller Stolz danken“.


Kreisbrandmeister Rudolf Lüke ging in seiner Ansprache auf die bedenkliche Entwicklung der Mitgliederzahlen ein. Diese ginge einher mit dem Bevölkerungsverlust in der Region. Er wies auf die zahlreichen Aktivitäten zur Mitgliederwerbung hin und lobte dafür auch das Engagement des Kreises, der seine Wehren voll und ganz unterstütze. Er überbrachte die Grüße der Kreisfeuerwehr an die Löschgruppe Jakobsberg und überreichte Nils Hanewinkel eine Urkunde.
Der stellvertretenden Stadtbrandmeister Sebastian Even überbrachte die Grüße der Feuerwehren der Stadt Beverungen und des Stadtbrandmeisters Stefan Nostitz. Er bezeichnete die Löschgruppe Jakobsberg als eine unverzichtbare Einheit für das Stadtgebiet und machte auf den sehr guten Ausbildungsstand, auch mit Blick auf den errungenen Stadtpokal aufmerksam.
Nach den Ansprachen marschierten die mittlerweile durch die starke Sonneneinstrahlung durstig gewordenen Kameraden des Umzugs in das Festzelt ein. Am Abend stand wiederum ein Tanz auf dem Programm, mit dem die Feierlichkeiten im Höhendorf endeten.

 

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