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Lippold und Villmer stellen ihr Amt zur Verfügung

Unermüdlich für die Mitbürger gewirkt

Von Barbara Siebrecht
Dalhausen - In der Sitzung des Bezirksausschusses Dalhausen wurde der langjährige Bezirksverwaltungsstellenleiter Paul Lippold vom Ausschuss verabschiedet. Nach 24-jähriger Tätigkeit wird der 79-jährige das Amt zum Ende der Wahlperiode zur Verfügung stellen. Gleichzeitig war es die letzte Sitzung des Bezirksausschussvorsitzenden Bernhard Villmer, der nach 20 Jahren als Vorsitzender, 21 Jahren im Stadtrat, davon 16 Jahre als 1. stellv. Bürgermeister bei der Kommunalwahl nicht mehr antritt.

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Paul Lippold mit seiner Ehefrau Roswitha und Bernhard Villmer ziehen sich aus ihren Ämtern zurück, die sie beide über 20 Jahre ausgefüllt hatten.

© Foto: Norbert Villmer

Am 19. November 1996 wurde Paul Lippold vom Rat der Stadt zum Bezirksverwaltungsstellenleiter (BVL) gewählt und mit Wirkung zum 1. Januar 1997 zum Ehrenbeamten ernannt. Lippold folgte Anton Suermann nach, der das Amt des BVL vor ihm 26 Jahre ausfüllte. Die Aufgaben des Bezirksverwaltungsstellenleiters sind konkret in einer Dienstanweisung geregelt. Danach hat sich der BVL um alle Angelegenheiten zu kümmern, die für einen ordnungsgemäßen Betrieb der bestehenden Gemeindeeinrichtungen und Anlagen notwendig sind. Zu den Aufgaben des Bezirksverwaltungsstellenleiters gehört die Annahme von Anträgen an den Bezirksausschuss, die Meldung von Schäden, Müllablagerungen oder notwendigen Pflegearbeiten, die Ausstellung von Beglaubigungen, die Unterstützung bei der Vergabe von Grabstellen und die Vermietung von Mehrzweckhäusern. Paul Lippold hat es auch verstanden, einigen Geflüchtete eine sinnvolle Beschäftigung zum Wohle der Gemeinde anzubieten und sie unter anderem bei der Pflege des Friedhofs zu integrieent. Bernhard Villmer verabschiedete Paul Lippold, mit dem er über 20 Jahre hinweg eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet hatte, mit einem Präsentkorb und mit herzlichen Worten. Er dankte ihm für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Sorge für alle städtischen Einrichtungen wie die Spielplätze und die Schutzhütte und für sein großes Engagement für den Friedhof, auf dem er mindesten einmal täglich anzutreffen gewesen sei. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Villmer auch bei Roswitha Lippold, die ihren Mann in seinen Aufgaben immer unterstützt habe.
Auch der Bezirksausschussvorsitzende Bernhard Villmer möchte sich von seinen kommunalpolitischen Ämtern zur Ruhe setzen. Er habe seine Aufgaben als Stadtratsmitglied, stellvertretender Bürgermeister und Bezirksausschussvorsitzender immer gerne wahrgenommen und sich für seine Mitbürger und die Dalhauser Vereine eingesetzt, erklärte er in seiner Abschiedsrede. Im Gasthof Soethe, in dem er jetzt sein Ausscheiden verkündete, hatte sein Stammtisch ihn damals „gedrängt“ in die Politik zu gehen. Villmer bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei dem Ortschronisten Manfred Dierkes, den Ausschussmitgliedern und beim zuständigen Referenten Norbert Villmer, seinem Bruder. Als Bereicherung während seiner Tätigkeit empfand er die Begegnung mit vielen interessanten Menschen.

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