Blutspender sind Lebensretter!

Über 60 Liter Blut

Von Barbara Siebrecht
Beverungen - Die letzte Blutspende-Aktion des Jahres nutzte der Ortsverein des DRK um diejenigen zu ehren, die sich immer wieder Zeit nehmen, um buchstäblich mit ihrem eigenen Blut anderen Menschen in Not zu helfen.

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Sie gaben ihr Blut häufig für Menschen in Not und wurden dafür von Blutspendeleiter Stephan Schwarzendahl (rechts vorne) und dem Vorsitzenden des Rot Kreuz Ortsvereins, Walter Frischemeyer mit Urkunde Nadel und Präsent geehrt.

© Foto: SiebrechtF

Jeder von uns kann plötzlich durch einen Unfall oder geplant durch eine größere Operation in die Lage kommen, auf eine Blutspende angewiesen zu sein. Damit in Notfällen geholfen werden kann, arbeitet der Ortsverein des Roten Kreuzes Beverungen mit dem DRK in Münster zusammen und organisiert regelmäßig Blutspende-Termine. Zu diesen Nachmittagen kommen durchschnittlich etwa 80 Personen. Viele Ehrenamtliche helfen dem Team aus Münster bei der Versorgung, Betreuung und Verköstigung der Spender. „Gerne können sich uns weitere Freiwillige anschließen und zum Beispiel beim Brote schmieren oder der Anmeldung helfen“, sagte der Blutspende-Leiter Stephan Schwarzendahl. Der Ortsverein des DRK ist nicht nur bei der Blutspende aktiv sondern steht auch für den Sanitätsdienst mit seinem Fahrzeug bei Veranstaltungen bereit und führt Ersthelfer-Kurse durch. Eine Jugendgruppe wird an die Aufgaben als Sanitäter herangeführt.
Bei der Feierstunde überreichten der Vorsitzende Walter Frischemeyer und Blutspendeleiter Stephan Schwarzendahl den uneigennützigen, fleißigen Spendern ihre Ehrennadeln und Urkunden und ein kleines Präsent. Alle, die bei der Ehrung nicht anwesend sein konnten, bekommen ihre Nadeln später ausgehändigt. Für unglaubliche 125 Spenden wurden Markus Tarara und Norbert Menke ausgezeichnet. In den zurückliegenden Jahren haben sie über 60 Liter ihres Blutes für andere gespendet. Für 100 Spenden wurde Werner Thöne und Hermann Fischer gedankt. Auch Sabine Wojcikolski, Gerlinde Dierkes, Andreas Gerritzen und Martin Werner nahmen sich immer wieder etwa eine Stunde Zeit für eine Blutspende und wurden für 75 Spenden geehrt. Für 50 Spenden erhielten Olaf Schade, Dagmar Groffmann, Ernst Hähne, Irmhild Trute, Albert Krekeler und Marion Beer ihre Anstecknadel mit dem roten Stein. Die Ehrung für 25 Spenden bekamen Hildegard Schade, Gerd Herman Scheibner, Jörg Spieker, Edeltraut Wahl, Marcel Balharr, Roland Hachmeyer, Sebastian Hundt, Bianca Pfarr, Heinrich Reitemeyer und Andreas Klemens.