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Ausbau des Glasfasernetzes in Lauenförde

Turboschnelles Internet für 1000 Haushalte


Von Peter Vössing
Lauenförde - Die Einwohner von Lauenförde dürfen sich freuen. Im nächsten Jahr beginnt im Ort an der Weser das Zeitalter des schnellen Internets.

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(v.l.) Samtgemeindebürgermeister Tino Wenkel, Regionalmanager Jens Göppert, Bürgermeister Werner Tyrasa und Matthias Bacher von Fiber Experts Deutschland unter zeichneten jetzt die Erklärung zum Glasfaserausbau.

© Foto: Peter Vössing

Die Telekom wird in Lauenförde ein Glasfasernetz für 1.000 Haushalte ausbauen. Damit schafft sie den Hightech-Sprung über die Weser. Nach Beverungen wird auch in der Niedersächsischen Gemeinde eine Bandbreite bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) zur Verfügung stehen. Sie ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind.
Im Frühjahr 2023 soll mit dem Ausbau begonnen werden. Man hofft, noch im gleichen Jahr die Arbeiten beenden zu können.
Bürgerinnen und Bürger, die schnell reagieren, bekommen den Hausanschluss kostenfrei und sparen so die sonst anfallenden Kosten von 800 Euro.
Im Rahmen eines Termins im Rathaus der Gesamtgemeinde Lauenförde unterzeichneten jetzt Jens Göppert, Regionalmanager der Telekom, Matthias Bacher, Fiber Expert Deutschland, Samtgemeindebürgermeister Tino Wenkel und Bürgermeister Werner Tyrasa eine „gemeinsamen Erklärung zum Glasfaserausbau in Lauenförde“.
Nachdem Lauenförde zuletzt über Kupferkabel mit Internet versorgt wurde, startet jetzt der Glasfaserausbau bis zur Haustür.

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Die Kabelbündel mit den farblich unterschiedlichen Glasfaserlitzen.

© Foto: Peter Vössing


,,Ein schnelles und leistungsfähiges Internet ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar. Insbesondere im ländlichen Raum ist eine verlässliche digitale Infrastruktur bei der Frage der Ansiedlung von Familien und Unternehmen ein entscheidendes Qualitätsmerkmal", sind sich Tino Wenkel, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Boffzen und Lauenfördes Bürgermeister Werner Tyrasa einig.
„Ein ganz wichtiger Punkt ist: Der Glasfaseranschluss kommt nicht von allein. Dafür brauchen wir das Einverständnis der Eigentümer. Denn um den Glasfaseranschluss zu legen, müssen wir privaten Grund betreten", sagt Jens Göppert, Regionalmanager der Telekom.
Die Beauftragung funktioniert für interessierte Kunden folgendermaßen: Zunächst wird die Telekom beauftragt. Diese kontaktiert daraufhin die Vermieter. Dann wird besprochen, wo die Glasfaser ins Haus kommt und wie sie im Haus verläuft.
Der Eigenausbau des Glasfasernetzes wird der Telekom in Lauenförde ca. 10 Mio. Euro kosten. Da es sich um einen Eigenausbau handelt, werden der Kommune keine Kosten entstehen. In nächster Zeit werden Fahrzeuge der Telekom durch Lauenfördes Straßen fahren, die eine Analyse des Ausbaugebietes mittels innovativer Technologien vornehmen.

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