Acht Bands an zwei Tagen

T-Mania rockte das Dorf

Von Barbara Siebrecht
Dalhausen – Das kleine, aber feine Rockfestival T-Mania, das in diesem Jahr schon zum 16. Mal in Dalhausen stattfand, hat treue Fans. Allein über 110 Mitglieder zählt der Verein für Musik und Kultur, der als Veranstalter insbesondere für die Organisation und Durchführung des Festivals im Jahr 2011 gegründet wurde. Auch zahlreiche Unternehmen der Umgebung unterstützen das Open-Air-Festival.

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„Straight“ begeisterte mit Rock-lassikern.

© Foto: Siebrecht

An Auf- und Abbau und beim Verkauf von Tickets, und Verpflegung sind jedes Jahr etwa 60 Personen ehrenamtlich beteiligt. Von der Würstchenbude, über den Bierpils bis zur Cocktailbar, kostenlosem Camping und sauberen Toiletten wird den Gästen alles geboten, was zum Wohlfühlen während des Musikevents im Freien gebraucht wird. Viele Band würden gerne die Gelegenheit nutzen, und sich beim Publikum in Dalhausen vorzustellen, und so erreichen das Musikauswahlgremium des Vereins deutlich mehr Bewerbungen als Bands auftreten können.
Die Veranstalter achten auf eine breite Musikauswahl zwischen, Punk, Rock, Ska, Stoner, Indie, Alternative-Rock und Singer-/Songwriter. In diesem Jahr machte die in der Region bekannte und beliebte Beverunger Rock-Band „Straight“ den Auftakt am Freitag. Am Samstagnachmittag beschallten weitere sieben Band den Sportplatz im Urental. Im Halbstundentakt wechselte sich Luca Rieger, Spit Pink, die Skunks, Black Palms und „Uwe against the Machine“ ab, bis am Abend die Wundertüte Kapelle Petra auftrat und das Festival mit den Bad Nenndorf Boys und Ska Punk endete. Die Eintrittspreise für das T-Mania waren dabei erstaunlich moderat für so ein vielfältiges Programm.
Die Veranstalter hatten das Festivalgelände in diesem Jahr etwas verkleinert, was die intime Atmosphäre des Festivals noch unterstützte. In der Regel kommen, je nach Wetter zwischen 300 und 500 Musikfans nach Dalhausen zum T-Mania. Mit aggressiven Fans hat es bisher nie Probleme gegeben und die Veranstalter achten darauf, dass das Programm um 23.30 endet, damit die Genehmigung bis 24 Uhr eingehalten werden kann und die Anwohner nicht belästigt werden.