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2,205 Mio. Euro Bundesförderung

Signal für gesamte Region

Boffzen/Derental: So wirklich geglaubt hat nach zwei Jahren Wartezeit niemand mehr daran. Jetzt wurde die Nachricht, dass die Samtgemeinde Boffzen 2,205 Mio. Euro Bundesförderung erhalten wird, direkt aus dem Plenarsaal übermittelt.

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(v.l.) Samtgemeindebürgermeister Tino Wenkel, Uwe König (Samtgemeindebürgermeister a. D.), Bürgermeister Günter Rehling und Gemeindedirektor Falko Otte freuen sich über den Bescheid.

© Foto: Samtgemeinde Boffzen

Im September 2018 hat der Rat der Samtgemeinde Boffzen auf Initiative des damaligen Samtgemeindebürgermeisters Uwe König beschlossen, einen Antrag zum Bundesprogramm „Sanierung Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen" für das Sport- und Gemeindezentrum Derental zu stellen. Herzstück dieser Antragstellung ist die Wiederinbetriebnahme des Lehrschwimmbeckens. Das multifunktionale Gemeindezentrum beinhaltet außerdem den Kindergarten, eine Kindertagespflegeeinrichtung, die Freiwillige Feuerwehr, eine Sport- und Mehrzweckhalle, eine Schlachterei, eine Schießsportanlage des Schützenvereins und Räumlichkeiten des MTV Derental. Im Jahr 2013 musste der Samtgemeinderat das Lehrschwimmbecken aus finanziellen Gründen schweren Herzens schließen.
In den Jahren 2019 und 2020 kam es zur Ausschüttung von jeweils 200 Mio. Euro Fördermittel, ohne, dass der Antrag zur Sanierung des Sport- und Gemeindezentrums Derental berücksichtigt wurde. Im Rahmen der Bereitstellung weiterer 600 Mio. Euro fand der Antrag nun Zustimmung.
„Das ist ein guter Tag und ein positives Signal für die gesamte Region“, sagt Samtgemeindebürgermeister Tino Wenkel. Mit dieser Förderung verbindet Wenkel die Vision, eine grenzübergreifende interkommunale Zusammenarbeit zu realisieren.
Ein Ziel sollte es sein, unseren Grundschülern den Schwimmunterricht vor Ort wieder zu ermöglichen, ohne dass dafür lange Wege in Kauf genommen werden müssen. „Ich werde in den nächsten Wochen Gespräche mit den Verantwortungsträgern der umliegenden Kommunen führen, um mögliche Synergien auszuloten. Es werden alle Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde, der Förderverein und die Politik gefordert sein,“ sagt Wenkel. „Mit diesem Projekt haben wir in unserer Region eine weitere Chance, die Landesgrenze in den Köpfen zu durchbrechen und echte Gemeinschaftsarbeit zu leben,“ wünscht sich Derentals Bürgermeister Günter Rehling.
Der Samtgemeinderat ist sich zur weiteren Vorgehensweise einig. Zunächst wird eine belastbare Grundlagenermittlung zu erarbeiten sein, bevor grünes Licht zur Umsetzung gegeben wird. Dank gilt unseren Bundestagsabgeordneten und Befürwortern, die zu einem positiven Votum beigetragen haben.

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