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Waldjugendspiele 2018

Schnitzeljagd und Waldwissen

Von Barbara Siebrecht

Beverunger Forst – Zum Themenkreis des Sachunterrichtes gehört auch das Thema „Wald“. Ein Anliegen ist es Lehrern und Forstbeamten den Kindern Fachwissen und ein emotionales Verhältnis zum Wald zu vermitteln.

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Aufmerksam suchten die Kinder nach der nächsten Markierung.

© Foto: Siebrecht

Die Waldjugendspiele und deren Vorbereitung in der Schule sind dazu ein Baustein, der den Kindern auch viel Spaß macht. Die vier 4. Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Beverungen/Dalhausen waren kürzlich bei bestem Wetter zur Walderkundung am Eisberg.
Nach dem steilen Anstieg zum Waldrand am „Sonnenhügel“ wurden die Viertklässler in Gruppen von etwa 10 Kindern eingeteilt und erhielten ihren Fragenkatalog auf einem Klemmbrett und eine Notfall-Tasche. Die Gruppen wurden von ihren Klassenlehrern und Eltern betreut, die auch als Schiedsrichter bei den Aufgabenstellungen das Wald-Spiel leiteten.

Stadtförster Matthias Wolff und Rainer Löffler, ehemaliger Konrektor der Beverunger Gemeinschaftsgrundschule hatten die Strecke für die Kinder vorbereitet und die Stationen aufgebaut. Erste Einweisungen erhielten die Kinder von Lehrerin Simone Schade, die diese Waldjugendspiele für alle Sinne seit 2013 organisiert.

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Oleg liest die Aufgabe an der dritten von elf Stationen vor.

© Foto: Siebrecht


Die Wege und Aufgabenpunkte waren gut mit Farbspray markiert und die Eltern hatten sich zuvor schon einmal mit den Organisatoren getroffen um die Strecke und die Aufgaben kennen zu lernen. „Ohne die Mithilfe der Eltern könnten wir die Waldjugendspiele nicht machen“, stellte die Schulleiterin Birgit Riepe-Dewender verbunden mit einem herzlichen Dankeschön fest.
Die Kinder waren Feuer und Flamme und freuten sich auf die Action-Schnitzeljagd im Wald.

Die Aufgabenstellung war sehr vielfältig. Die Viertklässler mussten Baumarten bestimmen und Naturmaterialien ertasten. Auf einer Teilstrecke waren Fremdkörper am Wegrand zu suchen. Die Kinder mussten die Länge von Bäumen abschreiten und schätzen und die unterschiedliche Beschaffenheit der Rinden blind ertasten. Treffsichere Würfe mit Fichtenzapfen waren gefordert und die Funktion und Bedeutung von Lecksteinen oder Käferfallen mussten erklärt werden. Das Schwierigste war die sogenannte Jägerprüfung, bei der alle Kinder der Gruppe zwei lange Minuten absolut still sein sollten.

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