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Preisverleihung: Beste Bilder von Nachwuchs-Bauern prämiert

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Das Gewinnerfoto von Henning Baumann aus Bielefel.

© Foto: Henrik Südmeyer

Beverungen (wrs) - Kreativ und engagiert: Die Gewinner des OWL-Wettbewerbs Bildkommunikation sind am Mittwoch auf dem Hof Güthoff in Beverungen-Tietelsen ausgezeichnet worden. Das Motto für 2020: „Landwirtschaft hierzulande zeigt viele Gesichter“ Insgesamt acht Fotos sind gekürt worden, neben den ersten drei Siegerplätzen sind Sonderpreise vergeben. Die Gewinner kommen aus ganz Ostwestfalen-Lippe.

Der erste Preisträger ist Henning Baumann aus Bielefeld, der zweite Preisträger ist Janek Güthoff aus Beverungen-Tietelsen und der dritte Gewinner Henrik Südmeyer aus Bad Oeynhausen. Sonderpreise gehen an Stefanie Spiech aus Bielefeld, Simon Alexander Fritsche aus Halle und Thomas Werning aus Salzkotten. Norman Middeke aus Detmold und Daniel Walgern aus Extertal reichten gemeinsam ein Foto ein, auf dem beide zu sehen sind. Henrik Südmeyer überzeugte noch mit einem weiteren Foto, für das er einen Sonderpreis erhielt. Geehrt worden sind die Gewinner vom neuen OWL-Bezirksverbandsvorsitzenden Antonius Tillmann und dem betreuenden Lehrer Hinrich Drangmeister. „Coronabedingt haben wir die Preisverleihung nicht in der Schule, sondern auf dem Hof Güthoff durchgeführt“, erklärt Tillmann. „Wir sind bewusst in die Region gegangen. Wir danken der Familie Güthoff für ihre Mühe und Umstände.“ Den Preisträgern spricht der Vorsitzende ein großes Lob aus. „Sie haben sich gut in Scene gesetzt, es sind hervorragende Ergebnisse heraus gekommen.“ Sie zeigen die Vielfalt unserer heimischen Landwirtschaft.

Aufgerufen waren die Studierenden der Landwirtschaftlichen Fachschule für Agrarwirtschaft in Herford im Fach Kommunikation, ihr Leben und Arbeiten in der Landwirtschaft anhand von Fotos zu zeigen. Diese wurden von einer Jury bestehend aus Lehrern und Vertretern des Berufsstandes bewertet. Außerdem zeigte der Bezirksverband den Schülern in einer Unterrichtseinheit zum Start des Wettbewerbs Anfang Februar, wie in der Landwirtschaft Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden kann: Dazu zählen Gespräche mit Bürgern, Hofführungen für Schüler oder die aktive Beteiligung in soziale Medien.

Tillmann unterstreicht, wie wichtig es sei, den grünen Berufszweiges der Bevölkerung zu zeigen, zu erklären. „Wie wollen sichtbar machen, wer unser Essen auf dem Tisch bringt und das online und offline“, erklärt der Vorsitzende und führt aus: Die Menschen hätten in der Corona-Krise die Vorteile, die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln, kennen und schätzen gelernt. „Wir Landwirte hoffen, dass sich auch über die Corona-Krise hinaus die Bedeutung und Wertschätzung der heimischen Versorgung mit Lebensmitteln dauerhaft bei den Menschen verankert“, so Tillmann und appelliert, dass die Politik erkenne müsse, wie wichtig die heimische Landwirtschaft sei und das bei ihrem Handeln berücksichtigen müsse.

Zu sehen sind auf den Fotos Junglandwirte und –landwirtinnen mit ihren Schweinen, Rindern, Kühen, auf dem Acker oder wie seit Generationen nachhaltig gewirtschaftet wird. „Mit Unterstützung der Lehrer der Agrarfachschule, insbesondere von Hinrich Drangmeister, hinsichtlich Fotoaufbau, Bildgestaltung sowie technischer Hilfestellungen sind großartige Ergebnisse herausgekommen“, unterstreicht Tillmann. Die Fotos präsentieren die Vielfalt des grünen Berufszweiges: die Schweine- und Milchviehhaltung sowie den Ackerbau. Auch das Bauern in Generationen denken, handeln und wirtschaften innerhalb der Landwirtschaft sei toll zum Ausdruck gebracht worden, so Tillmann.

Die Fotos wird der Berufsstand in vielfältiger Weise verwenden, offline zum Beispiel für Großplakate, Aufkleber, Postkarten oder Rezeptkarten. Außerdem werden sie wieder für die neue Werbung auf Bussen in der Region verwendet. Online finden sie Verwendung in den sozialen Medien bei Whatsapp, Facebook oder Instagram. Das Anliegen des Berufsstandes: „Wir wollen die Landwirtschaft in das Bewusstsein der Bevölkerung rücken“, so der Vorsitzende. „Wir wollen den grünen Berufszweig offen und nahbar zeigen. Wir möchten verdeutlichen: Wir wollen den Dialog mit der Gesellschaft.“

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