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„Gut versorgt in Beverungen“

Per App regional informiert

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Sie ist kostenlos und vielseitig, die App „Gut versorgt in Beverungen“, die mit vielen Tipps zum Leben in Beverungen und Umgebung ausgestattet ist. Ähnlich wie beim gedruckten „Ratgeber im Dreiländereck“, den das Seniorennetz herausgibt, bietet die App einen guten Überblick über Angebote und Dienstleister rund um die Weserstadt.

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Dr. Hans-Henning Kubusch, Bgm. Hubertus Grimm, Gerd Rother (Ortsheimatpfleger Wehrden), Michael Bley (Geschäftsführer „Gut versorgt in…“) und Nicole Zerrer (Leibnitz-Institut)

© Foto: privat

Geschäftsführer Michael Bley stellte die App in Beverungen der Öffentlichkeit vor. Die App richtete sich mit einigen Angeboten speziell an ältere Menschen, ist aber zum Beispiel unter der Kachel Adressen oder Stadt für jedes Alter sehr nützlich. Hier findet man wie in einem Branchenbuch Adressen von A wie Ärzte, über M wie Modegeschäfte bis W wie Wohlfahrtsverbände nützliche Adressen in der näheren Umgebung. Unter der Kachel „Stadt“ gibt es Infos zu Beverungen unter anderem verlinkt mit der Homepage der Stadt. Hier kommt man auch schnell zum Veranstaltungskalender oder dem Angebot von Kulturgemeinschaf oder Volkshochschule. Notrufnummern sind übersichtlich unter der entsprechenden Kachel zu finden wie zum Beispiel die diensthabende Not-Apotheke, die Sperrnummer für die Kreditkarte oder Giftnotrufnummern. Die Kacheln Rat & Info und Aktiv im Alter bilden laut Anbieter das Herzstück der App. Hier gibt es eine Vielzahl hilfreicher und informativer Themen rund um Gesundheit und dem aktiven Älter werden wie zum Thema Fliegen mit Mobilitätseinschränkungen oder Mode und Beauty ab 55. Unter der Kachel „Unterhaltung“ sind Spiele aufrufbar und unter anderem Hörspiele über die ARD Mediathek verlinkt.

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Dr. Hans-Henning Kubusch empfiehlt die App „Gut versorgt in Beverungen“ als digitalen Ratgeber.

© Foto: Siebrecht


Hilfreich ist es auch, dass sich der Nutzer den Text vorlesen lassen kann. Eine Suchfunktion, die per Tastatur oder Sprache angesteuert werden kann, hilft bei der Orientierung.
Es lohnt sich die Angebote der kostenlosen App auszuprobieren.
Bei der Vorstellung der App „Gut versorgt in Beverungen“ machte Gerd Rother auf die Fertigstellung des „Dorfhilferufs“ aufmerksam. Ist ein Mitbürger in Wehrden mit einem Problem überfordert, kann er sich per Smartphone an die 15 freiwilligen, registrierten Helfer aus der Nachbarschaft wenden. Diese werden per Sirenenton ihres Handys alarmiert. Nimmt ein Helfer den Notruf an, wird dies für die anderen sichtbar. Das Projekt Dorfhilferuf wurde im Rahmen der Dorfwerkstatt konzipiert. Wehrden ist durch sein Engagement im Rahmen des Programmes „Smart Country Site“ auf dem Weg zum Digitalen Dorf schon weit vorangeschritten.
Zur Digitalisierung und sozialen Innovationen im ländlichen Raum forscht auch Nicole Zerrer vom Leibnitz-Institut. Die in Wehrden Interviews mit Entscheidern, Experten und Bürgern führt.

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