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Stadthalle Beverungen

Opulentes Musical begeistert die Zuschauer

Von Marc Otto
Beverungen – Mit Stimmgewalt und einer opulenten Bühnenshow begeisterte „Das Phantom der Oper“ die Besucher der Beverunger Stadthalle.

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Die Stars des Abends (v.l.): Jochen Sautter, Deborah Sasson und Axel Olzinger.

© Foto: Otto

Wer sich auch nur ein wenig für Musicals interessiert, kennt die von Liebe und Eifersucht geprägte Geschichte rund um das schöne Chormädchen Christine, ihren Geliebten Graf Raoul und das Phantom, welches durch die Mauern und Gewölbe eines Pariser Operngebäudes geistert. Zum Leben erweckt wurde sie nun auf meisterhafte Weise, sowohl im Klang als auch in der Visualität.
Sänger von Weltklasse und ein Orchestergraben sorgten für Magie zum Anhören, während farbenfrohe Kostüme, bühnenfüllende Choreographien und eine innovative Kulisse das Auge faszinierten: Letztere wurde nicht nur durch Requisiten, sondern auch mittels aufwendiger Video-Projektionen und mehrerer Leinwände geschaffen. Von Opernsälen und Garderobenräumen über nebelverhangene Friedhöfe bis hin zu Kellern, Grotten und Katakomben voller gestapelter Knochen – das geschickte Spiel der Techniker belebte die Bühne und schuf Illusionen, die das Publikum in ihren Bann zu ziehen vermochten.

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Farbenfrohe Kostüme machten große Szenen zu einem wahren Fest fürs Auge.

© Foto: Otto


Stars des Abends waren natürlich Deborah Sasson als Christine, Axel Olzinger unter der Maske des Phantoms und Jochen Sautter als Graf Raoul. Doch auch jene Charaktere, welche nicht im Rampenlicht standen, vermochten es, das Publikum zu begeistern. So brillierten etwa die Darsteller der beiden Operndirektoren mit fröhlich-giftigen Sprüchen in Richtung des jeweils andern, während die Diva La Carlotta für diverse Einlagen unfreiwilliger Comedy zuständig war. Selbst die Ballett-Tänzerinnen und weitere Nebenfiguren, die ohne Sprechrolle waren, trugen in den zahlreichen Tanz-Choreographien und im Hintergrund der Szenen dazu bei, die Bühne mit Leben zu füllen.
Die tragische Liebesgeschichte ist zeitlos und für jede Generation von Theatergängern erneut faszinierend. Sie entstammt der Feder von Gaston Alfred Louis Leroux; geschrieben wurde der Roman 1910, wobei er zunächst in der Zeitung und ein Jahr später als Buch erschien.

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