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Neun Jungs im Autohaus

Beverungen (bs) - Schon Jahrzehnte beteiligt sich der Inhaber des Autohauses, Johannes Vössing am Programm des Kinderschutzbundes und stellt den Schülerinnen und Schülern Autohaus und Werkstadt vor. In der Blankenauer Straße handelt das Autohaus mit Neuwagen und Gebrauchtwagen der Marken Mercedes-Benz und SsangYong und bietet seinen Kunden ein breites Serviceangebot in der Werkstatt.

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Die Jungs der Kinderschutzbundgruppe (v. l.) Mika, Simon, Julius, Moritz, Nico, Julian, Marlo, Jason und Philipp wurden vom Autohaus-Inhaber Johannes Vössing durch den Betrieb geführt.

© Foto: Siebrecht

Der Standort im der Industriestraße ist auf Nutzfahrzeuge wie Busse und LKW spezialisiert. Vössing beschäftigt 45 Mitarbeiter und bildet in der Werkstatt und im kaufmännischen Bereich aus. Gegenwärtig beschäftigt der Betrieb dreizehn Auszubildende.
Johannes Vössing berichtete den Kindern von den Anfängen des Autohauses, das vor 66 Jahren von dessen Großvater gegründet wurde. Früher gab es neben der Werkstatt auch einen Tankstelle und es wurden Wagen der Firma Borgward und Goliath verkauft. Außerdem hatte der Großvater ein Lohnunternehmen und zog mit der Dreschmaschine über Land. Auf den Dörfern wurden als Dienstleistung für die Bauern mit dieser Maschine die Körner aus den Getreidegarben gedroschen. Seit 1963 vertreibt das Autohaus Vössing Wagen der Firma Mercedes.
Was in einem Autohaus alles getan wird und wie man Mechatroniker wird interessierte die Kinder der Gruppe, die von Rosi Frischemeyer und Melanie Spatz begleitet wurde. Gemeinsam machte die Gruppe einen Rundgang durch Autohaus, Büro, Ersatzteillager, Lackiererei und Werkstatt. Die Kinder bestaunten den Bestand von ca. 6.000 Ersatzteilen, von der kleinen Glühlampe für die Scheinwerfer bis zu Reifen und Windschutzscheiben. Das Autohaus Vössing bietet seinen Kunden auch den Service, Winter-oder Sommerreifen einzulagern und bewahrt Reifen für ca. 500 Fahrzeuge bis zum nächsten Reifenwechsel auf.
Nach dem Rundgang durch den Betrieb dankten die Kinder dem Inhaber des Autohauses und werden ihren Eltern sicher von den vielen Eindrücken erzählen, die sie im Autohaus Vössing gewinnen konnten. Vielleicht bewirbt sich ein Kind der Gruppe in einigen Jahren für den Beruf des Mechatronikers. Johannes Vössing würde das freuen. Die duale Ausbildung zum Mechatroniker mit Besuch der Berufsschule in Brakel dauert dreieinhalb Jahre. „Wer sich bewerben möchte, sollte einen Realschulabschluss haben und zunächst während eines Praktikums den Beruf kennen lernen. „Das Interesse am Beruf ist das Wichtigste“, meinte Johannes Vössing.

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