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Pläne im Bezirksausschuss vorgestellt

Neugestaltung der Weserpromenade

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Über seine Visionen für die Neugestaltung der Weserpromenade in Beverungen sprach Landschaftsarchitekt Klaus Schulze aus Soest vom Büro B.S.L. vor dem Bezirksausschuss. Mit der Umgestaltung soll das Weserufer mehr Aufenthaltsqualität und Erlebnismöglichkeiten bieten.

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Erste Ideen zur Umgestaltung fanden Beifall im Bezirksausschuss.

© Foto: Stadt Beverungen/B.S.L.

Inhalt der Planung sind unter anderem neue Anleger, Verbreiterung von Wegen, Sitzstufen zum Wasser und neue Sitzmöbel am Dampferanleger. Die Planung fand im Ausschuss viel Zuspruch, es müssen aber noch viele Detailfragen geklärt werden. Anregungen zu Konfliktbereichen wurden von den Ausschussmitgliedern vorgebracht.
Von der Posttwete bis zur Weserbrücke reicht das Planungsgebiet und ist in fünf Schwerpunktbereiche gegliedert. Wege rechtwinklig zur Weser gliedern und erschließen die große Wiese. Im Bereich Outdoor-Fitness (bei den vorhandenen Trimmgeräten) und im Bereich „Sich Regen und Bewegen“ (an der Boulebahn) sind bis auf ein Feld für Beachvolleyball wenig Änderungen vorgesehen.
Der Radweg und der Fußweg soll jedoch zu einem Weg zusammengelegt und teilweise für Autos verbreitert werden, um mit Fahrzeugen bis zum Kanu-Anleger gelangen zu können. Der Kanuanleger wird mit Sitzstufen aufgewertet. Blickbeziehungen zur Weser sollen entstehen. Der Bereich mit den vorhandenen Sitzmöbeln soll „Grillen und Chillen“ vorbehalten sein und am Dampferanleger kann der Schwerpunkt „Treffen und Feiern“ unter anderem mit Bänken und Tischen herausgearbeitet werden. Auf dem jetzigen Parkplatz ist ein Spielplatz mit Schaukelmöglichkeiten nicht nur für Kinder vorgesehen. Hier heißt das Motto „Schaukeln und Schauen“ und wird mit Sitzstufen und Terrassenbereichen mit Bänken das Weserufer nutzbar machen und ihm Aufenthaltsqualität verleihen. Den Start- oder Endpunkt der neuen Promenade könnte eine Aussichtsbastion in Höhe der Posttwete an der Weser bilden. An der Weser soll ein Spazierweg getrennt vom Radweg nutzbar sein. Der Bau eines Anlegers für Motorboote am ehemaligen Parkplatz muss noch mit dem Landesschifffahrtsamt abgestimmt werden. Autoverkehr soll in beide Richtungen möglich bleiben. Über eine Einbahnstraßenregelung für Busse und eine geeignete Haltestelle für Reisegruppen sowie über eine Kompensierung für die wegfallenden 20 Parkplätze wird noch nachgedacht. Eine öffentliche Toilettenanlage ist nicht vorgesehen.
Infotafeln und barrierefreie Fähren sind unter anderem zur Aufwertung der Weseruferbereiche in Wehrden und Herstelle geplant.
Eine Beschlussfassung über die Planung in der Ratssitzung am 21. Februar wird von Bürgermeister Grimm angestrebt um in die Ausschreibung gehen zu können. Die Maßnahmen sollen im Spätsommer umgesetzt werden. Zur Finanzierung der Umgestaltung mit einer Bausumme von 1,28 Millionen können zu 80 Prozent Fördermittel vom Bund und Land genutzt werden, die im Juli 2018 zugesagt wurden.

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