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Heiligenfigur eingeweiht

Nepomuk wacht nun über die Brücke

Von Inge Seidenstücker

Beverungen – Die Figur des Hl. Nepomuk auf der neuen Weserbrücke zwischen Beverungen und Lauenförde wurde nun in einem Festakt offiziell eingeweiht.

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Der Hl. Nepomuk wacht nun ganz offiziell über die Weserbrücke.

© Foto: Seidenstücker

Den würdigen Rahmen dazu gaben die Kyffhäuser-Kameraden, die sich ebenso wie die Schützenvereine aus Beverungen und Lauenförde sowie eine Abordnung der Bundeswehr, zum Appell aufgestellt hatten.
Zuvor wurde bereits die Statue auf der Brücke gesegnet. Dieser Teil fand allerdings ohne Publikum statt. Bei einer ökumenischen Andacht hiernach sowie beim Festakt durften Interessierte zugegen sein.
Die musikalische Umrahmung gestalteten die Langenthaler Musikanten bei einem Platzkonzert. Bevor Karl-August Schübeler die einzelnen Redner ankündigte.

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Ideengeber Rudolf Höker.

© Foto: Seidenstücker

Die Idee die Figur des Nepomuk, der als Schutzpatron der Priester, der Brücken, der Brückenbauer, der Schiffer, Flößer und Müller gilt, auf der neuen Brücke zu installieren, hatte Rudolf Höker. Er war es auch, der sich um Sponsoren und Spender dafür bemühte. Sein Schwager Karl-August Schübeler unterstützte ihn dabei.
Als ein Stück Heimatgeschichte betrachtete Bundestagsabgeordneter Christian Haase das Brückenbauen im übertragenen Sinne. Auch der Landtagsabgeordnete Matthias Göken zeigte sich beeindruckt von der länderübergreifenden Maßnahme und dankte allen die zur Finanzierung beigetragen haben.
Den Bezug auf die beiden Orte, die die Brücke miteinander verbindet, verarbeitete der Künstler Raphael Strauch, indem er die Wappen beider Orte in die Gestaltung des Nepomuk aufnahm. Ebenso die Verbindung zu der berühmten Brücke in Prag, der Stadt, aus der der Märtyrer stammte, in Form der Prager Brücke, die die Figur in den Armen hält.

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Schirmherr Landrat Friedhelm Spieker.

© Foto: Seidenstücker

Sein letzter Akt als Landrat im Kreis Höxter war die Einweihung des Beverunger Nepomuk für Friedhelm Spieker, der die Schirmherrschaft dafür gerne übernahm. Die Brücke sei eine wichtige Ost-Westverbindung und weit mehr als nur ein Verkehrsweg, sagte er in seiner Festrede und sie sei auch eine Brücke zwischen den Konfessionen. Er gratulierte den Kyffhäuser Kameraden zur Auswahl des Künstlers, der die Figur aus einem vier Tonnen schweren Wesersandsteinquader herausgearbeitet hatte.

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