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Ökumenischer Friedenslicht-(Jugend) Gottesdienst

Licht wird mehr, wenn man es teilt

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Die Weitergabe des Friedenslichts, das vor Weihnachten in Bethlehem entzündet und dann in der ganzen Welt verteilt wird, ist auch in Beverungen schon seit vielen Jahren eine Tradition. Der ökumenische Gottesdienst in der katholischen Kirche wurde in diesem Jahr überwiegend von Jugendlichen gestaltet. In Zusammenarbeit mit der Gemeindeassistentin Magdalena Vering und Gemeindereferentin Gisela Fritsche konzipierten die Jugendlichen eine Andacht rund um das Thema Licht, die auch neue Formen, wie ein Lied mit Handzeichen oder eine „Predigt“ in jugendlich direkter Sprache enthielt.

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Das Friedenslicht aus Bethlehem wurde weiterverschenkt.

© Foto: Siebrecht

Etwa 60 Teilnehmer waren zum Friedenslicht-(Jugend) Gottesdienst gekommen, leider darunter nur wenige Jugendliche. Man versammelte sich zunächst vor der Kirche. Sorgen und Ängste wurden auf Zettel geschrieben und diese in einer Feuerschale verbrannt. Beim Einzug in die Kirche wurde das Friedenslicht aus Bethlehem mit Kerzen an jeden einzelnen verteilt und erhellte nach und nach den dunklen Kirchenraum. Das Licht sich vermehrt, wenn man es weitergibt, wurde hier sehr deutlich. Thema der Predigt, die von Karin Siebrecht geschrieben und als Gespräch aus dem off vorgetragen wurde, war Matthäus 5, 14-16 „Ihr seid das Licht der Welt“. „Gott sieht euch mega positiv. Er liebt euch so krass, dass er für euch gestorben ist. […) Was ich mir wünsche ist, […] dass wir das Licht sind, dass sich verteilt auf der ganzen Welt, dass unsere Welt am Ende leuchtet vor Liebe“, lasen Tessa Hachemeyer und Karin Siebrecht, beide Leiterinnen bei der KjG Beverungen. .

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Ein Lied mit Handzeichen sangen die Teamer mit den Kirchenbesuchern.

© Foto: Siebrecht

Die „Predigt“ in Jugendsprache wurde von vielen Besuchern als erfrischend anders empfunden und die Handzeichen beim Lied zur Gitarre, die die Teamer (Jugendliche Mitarbeiter in der ev. Kirche) Luis Heggering, Svea Neumann und Alica Finger vorführten, machten die Kirchenbesucher willig nach. Zu den Fürbitten, die Alica Finger formuliert hatte, wurden weitere Lichter im Altarraum an der Kerze mit dem Friedenslicht angezündet und vermehrten weiter die Helligkeit, die das Friedenlicht nach Beverungen brachte. Den Schlusssegen spendete Pfarrerin Astrid Neumann. Dann gingen die Menschen mit ihrem Friedenslicht nach Hause.

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