Kreis Höxter und SkF informieren Pflege- und Adoptiveltern

Kinder vor Gefahren im Internet schützen

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Gemeinsam setzen sich der Adoptionsdienst des Kreises Höxter und der Pflegekinderdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen in Warburg für mehr Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet ein (v.l.): Annette Krawinkel-Zlatkov und Ivonne Meimbresse (Mitarbeiterinnen der Abteilung Soziale Dienste des Kreises Höxter), Christian Möser (TMT Bildungsprojekte Paderborn), Huberta Nolte, Uta Heilemann-Kleine und Hildegard Blass (Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes des Sozialdienstes katholischer Frauen in Warburg).

© Foto: Kreis Höxter

Kreis Höxter (wrs) - Wann ist mein Kind bereit für das Internet und wie kann es vor den dort lauernden Gefahren geschützt werden? Diese und noch weitere Fragen wurden Adoptiv- und Pflegeeltern bei einem Fachvortrag in Brakel beantwortet. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam vom Adoptionsdienst des Kreises Höxter und dem Pflegekinderdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Warburg.
„Pflege- und Adoptivkinder bringen häufig schwierigere Sozialisationsbedingungen mit sich, weshalb es für sie umso wichtiger ist, behutsam aufgeklärt zu werden. Gleichzeitig müssen sie sich darauf verlassen können, dass sie bei auftretenden Problemen aufgefangen werden“, sagt Annette Krawinkel-Zlatkow, Mitarbeiterin der Abteilung Soziale Dienste beim Kreis Höxter. Cybermobbing, Sexting, App Käufe oder auch Gruppenzwang seien nur ein Bruchteil der Dinge, denen die jungen Nutzer zum Opfer fallen können.
Referent Christian Möser aus Paderborn berichtete als Fachkraft für medienpädagogische Elternarbeit in seinem Vortrag von der elterlichen Vorbildfunktion und wie wichtig eine gelungene Mediensozialisation für die Kinder und Jugendlichen sei. Er hielt fest, dass es zum Schutz der Jugendlichen vor allem auf eine frühzeitige Prävention, Aufklärung und Interesse seitens der Eltern ankommt. „Darüber hinaus können auch die Schulen durch eine reglementierte Nutzung der digitalen Schulmedien aktiv zur präventiven Aufklärung beitragen“, so der studierte Sozialarbeiter. Im Anschluss an seinen Vortrag ging Christian Möser in einer Frage- und Austauschrunde noch einmal gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein.
Kinder und Jugendliche nutzen die digitalen Bereiche unter anderem, um mit Gleichaltrigen zu kommunizieren und Interessen zu teilen. Darüber hinaus kann es für sie eine Plattform zur Selbstinszenierung und dem gegenseitigen Vergleich sein. „Für Eltern ist es deshalb wichtig zu wissen, mit welchen Inhalten sich ihre Kinder auseinandersetzen“, berichtet Uta Heilemann-Kleine vom Pflegekinderdienst des SkF Warburg.
Informationen zur Aufnahme eines Adoptiv- oder Pflegekindes gibt es beim Kreis Höxter unter der Telefonnummer 05271/ 965-3306 oder im Internet unter www.kreis-hoexter.de sowie beim SkF unter den Telefonnummern 05641/7478280 und 05272/355203 oder im Internet unter www.skf-warburg.de.