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Weserfest und Blaskapellenjubiläum

Idyllisches Dorffest gelungen

Von Barbara Siebrecht
Herstelle – Die Bleichewiese an der Fähre ist Mittelpunkt des Weserortes und Austragungsort des Weserfestes, dessen Tradition nach 22 Jahren wieder aufgenommen wurde. In Kombination mit dem Weserfest gestaltete die Blaskapelle Herstelle ihr 15-jähriges Jubiläum mit einem harmonischen Festwochenende für die Dorfgemeinschaft. Viele Freiwilligen aus den örtlichen Vereinen übernahmen ehrenamtlich Aufgaben.

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Dirigentin Kira Müller ließ zum Abschluss des Festaktes alle Kapellen des Festzuges ein gemeinsames Lied spielen.

© Foto: Siebrecht

Gemeinsam mit den befreundeten Musikvereinen, dem Spielmannszug Helmarshausen, der Blaskapelle Lüchtringen und dem Musikverein SZ Würgassen, zogen die Musiker durch den Ort und luden die Bevölkerung zum Fest ein. Den Festumzug begleiten Abordnungen des Hersteller Sportclubs, des Turnvereins, des Gesangvereins, des Schiffervereins und der Schützenbruderschaft mit ihren Fahnen. Die Kameraden der Feuerwehr waren mit der Jugendfeuerwehr und der Kinderfeuerwehr die personell stärkste Gruppe im Umzug, die zu Ehren des Blaskapellen-Jubiläums mitmarschierte.

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Die Blaskapelle Herstelle (grüne Westen) kooperiert mit dem Musikverein SZ Würgassen (blaue Westen).

© Foto: Siebrecht


Zurück am Festzelt sprach der Bezirksausschussvorsitzende ein Grußwort und lobte unter anderem die Leistung der Blaskapelle in der Sanierung der ehemaligen Schützenhalle und die musikalische Entwicklung des Vereins zu einem gefragten Begleiter bei Umzügen und Festen in der Umgebung. Er nannte die Zusammenlegung des von der Bevölkerung gewünschten Weserfests mit dem Jubiläum eine „Spitzenidee“ und dankte allen Helfern, die durch Thekendienst und andere Hilfsleistungen das Fest ermöglichten. Die junge Dirigentin der Blaskapelle Herstelle betonte, dass es nicht einfach sei, in Zeiten der Schnelllebigkeit und des demographischen Wandels einen Verein zu gründen und der noch junge Verein die Gründungsphase gut gemeistert und sich etabliert habe. Sie meint, dass Musik hier beim gemeinsamen Fest, zwischen Musikvereinen und zwischen Menschen verbindet.

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Das kleine Zelt auf dem Radweg war der Mittelpunkt des Weserfestes.

© Foto: Siebrecht


Beim Kaffee und Kuchen genossen die Festgäste noch ein Konzert der Gastvereine und am Abend feierte man gemeinsam zur Musik der DJ´s Die Polkafreunde bis in die Nacht. Am Morgen waren viele Gäste schon zur Messe mit Pfarrer i. R. Günter Weige gekommen, der das Thema Instrumente und die wichtige Rolle der einzelnen Stimme mit einer Gemeinde verglich. Beim anschließenden Frühstück wurden ca. 200 Portionen ausgegeben und das Weserfest mit Jubiläum klang mit einem Konzert des Jubiläumsvereins aus.

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