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Awassa-Projekt am Gymnasium Beverungen

Hilfe für neue Schule in Afrika

Beverungen (brv) - Dass es gerade für Mädchen nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist, zur Schule gehen zu können, erfuhren Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Beverungen im Rahmen der Projektwoche vor den Sommerferien.

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Straßenmusik für Awassa im Rahmen der Projektwoche am Gymnasium Beverungen.

© Foto: Gymnasium Beverungen

Sie hatten sich für das Awassa-Projekt angemeldet und sich dabei nicht nur mit der Geschichte des 2003 gegründeten Kinderdorfs beschäftigt, sondern auch vielfältige kreative Ideen entwickelt, um Spenden für das in Beverungen und Umgebung bekannte Projekt zu sammeln. Im Laufe der Projektwoche konnte die stolze Summe von 555,55 EUR zusammengetragen werden. Bei der späteren Übergabe des Geldes an Corina Warnecke-Kempe vom Beverunger Awassa-Förderverein, die das Projekt auch zeitweise begleitet hatte, zeigte sich diese dann begeistert von so viel Einsatz und Interesse seitens der Schüler und bedankte sich herzlich für die Spende. Als kleine Anerkennung der Unterstützung des Gymnasiums hatte sie einen Klumpen aus Mangan mitgebracht, den sie der Fachschaft Chemie schenkte. Gleichzeitig waren sich alle Beteiligten einig, dass ähnliche Aktionen von Gymnasium und Awassa-Förderverein auch in den kommenden Schuljahren durchgeführt werden sollten, um den Waisenkindern aus Äthiopien einen gute Zukunft zu sichern.

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Spendenübergabe am Gymnasium Beverungen.

© Foto: Gymnasium Beverungen


Die Spendengelder werden z.B. für Kleidung, Nahrungsmittel, aber auch für neue Sanitäranlagen in dem Kinderdorf verwendet. Die Fördervereine Beverungen, Freiburg und Chicago haben außerdem den Bau einer neuen Schule im 70km von Awassa entfernten Kokossa ermöglicht. Über 2.000 Kinder waren Anfang des Jahres gemeinsam mit ihren Eltern 8 bis 14 Stunden zum neuen Schulstandort gewandert, um an der Einweihung der Schule in Kokossa teilzunehmen. In der neuen Schule gibt es vier Klassenräume, Tische und Stühle für diese Schule wurden in der Lehrwerkstatt in Awassa gebaut. Weil es in Kokossa nur zwei Lehrer gibt, aber über 1.000 Schüler und auch Schülerinnen die Schule besuchen, werden die Kinder in Etappen unterrichtet.

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