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Schulträger und Land in investierten in Technik

Grundschule wird Digital

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Die gerade gemalten Bilder an der Leinwand zu zeigen, eine Abbildung aus einem Buch an die Wand zu werfen oder Infos im Netz für den Sachunterricht zu suchen, fällt den Kindern der 3. und 4. Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Beverungen an beiden Standorten jetzt leicht. Die Klassen wurden je mit 5 Tablet-PC´s einem Laptop für die Lehrkraft und einer Dokumentenkamera ausgestattet.

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Die Lehrinnen (v.l.) Anke Schepers, Michaela Sievers und Dagmar Schmidt, Frank Fillmar (Abteilungsleiter Schule…), Schulleiter in Vörden Nicolay Loges, Bürgermeister Hubertus Grimm, die IT-Experten vom Medienzentrum des Kreises: Jannis Teßmer, Daniel Romers und Achim Helm und Schulleiterin Birgit Riepe-Dewender mit den Kindern (v. l.) Jordan, Johan, Jessi, Ylvie und Anina sind begeistert von der neuen Technik für die Gemeinschaftsgrundschule.

© Foto: Siebrecht

Alles was erarbeitet wurde, ob von Lehrern oder Schülern, kann jetzt auch digital auf der schuleigenen Datenbank, dem sogenannten share-point, ausgetauscht werden. Die Kinder können die Tablets bei Gruppenarbeiten gemeinsam oder während der offenen Arbeit auch einzeln nutzen; Infos suchen, Lernspiele spielen oder ihre fertige Aufgabe allen zeigen. Lehrkräfte sind Administrator des Klassensatzes, können Lernvideos abspielen oder von Zuhause aus auf die Datenbank zugreifen und ihre Materialien auch den Kollegen zu Verfügung stellen.
Zu Beginn des Schuljahres 2018/19 startete die Konzeption des Projekts gemeinsam mit der Stadt als Schulträger, der Schulleiterin, dem Medienzentrum und den Medienbeauftragten für die Grundschulen des Kreises Höxter, Nikolay Loges. Loges ist auch Schulleiter an der Grundschule in Vörden, an der als 1. Grundschule im Kreis diese digitale Technik eingerichtet wurde. Die Beverunger Gemeinschaftsgrundschule ist das zweite Projekt im Kreis und das Erste mit zwei Standorten. „Die Einheitlichkeit der beiden Standorte war uns sehr wichtig“, berichtete Schulleiterin Birgit Riepe-Dewender und freute sich, dass auch organisatorische Aufgaben mit der Vernetzung einfacher werden. Das Verwaltungsnetz der Schule mit allen personengeschützten Daten, wie zum Beispiel die Zeugnisse oder Adressen ist konsequent von der neuen, gemeinsamen Datenbank getrennt.
Bürgermeister Grimm erklärte, dass man nicht mehr länger warten wollte und neben Haushaltsmitteln Gelder aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ zur Finanzierung der Hardware herangezogen habe. Bei der Stadt wurde eine halbe Stelle zur Unterstützung bei Hard- und Softwareproblemen eingerichtet. Es wurden für dieses Projekt 60.000 Euro (davon 43.000 Euro aus Fördermitteln) für Hardware, Lizenzen und Software investiert. Anstelle von teuren Whiteboards wurden die vorhandenen Leinwände mit Beamern ausgestattet und integriert. Die Lehrkräfte wurden an einem pädagogischen Tag mit den Möglichkeiten der neuen Technik bekannt gemacht. Unterstützung gab es dabei von den Experten des Medienzentrums des Kreises Höxter.

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