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Neue Ausstellung: Band der Solidarität im Foyer der Kreisverwaltung

Gedanken und Wünsche für friedvolles Miteinander

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Gemeinsam mit (vorne, v.l.) Kulturmanagerin Stephanie Koch, Martina Mlody (Umfeldmanagements der Malteser Betreuung Borgentreich) und Natascha Diekmann (stellvertretende Leiterin der ZUE Borgentreich) eröffnete Landrat Michael Stickeln die Ausstellung des „Bandes der Solidarität“ im Foyer der Kreisverwaltung. Die Wimpelkette wurde unter anderem von Bewohnerinnen und Bewohnern der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Borgentreich gestaltet.

 

© Foto: Kreis Höxter

Kreis Höxter (wrs) - Im Foyer der Kreisverwaltung in Höxter ist eine neue Ausstellung zu bestaunen – allerdings an der Decke. Diese schmückt ein Teil der rund 250 Meter langen Wimpelkette „Band der Solidarität“, die unter anderem von Bewohnerinnen und Bewohnern der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Borgentreich erstellt wurde. Eröffnet wurde die Ausstellung von Landrat Michael Stickeln.
„Das ‚Band der Solidarität‘ ist ein wahres Zeugnis der Zeitgeschichte geworden“, lobte Stickeln in seiner Begrüßungsrede. „Wenn man bedenkt, wie viele Menschen daran mitgewirkt haben, wie viele Gedanken sie sich über die Themen Demokratie, Frieden und Toleranz gemacht haben, dann bekommt die Wimpelkette eine ganz besondere Bedeutung.“
Auf den einzelnen Wimpeln stehen Gedanken und Wünsche für ein friedliches und respektvolles Miteinander. Entstanden ist das das „Band der Solidarität“ auf Initiative des Umfeldmanagements der Malteser Betreuung Borgentreich während der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus, die seit mehreren Jahren im Kreis Höxter vom Kommunalen Integrationszentrum gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern mit Leben gefüllt werden.
Erstellt wurde es von Bewohnerinnen und Bewohnern der ZUE, aber auch von Sekundarschülern, Kindergartenkindern und vielen Vereinen und Verbänden. „Es war wirklich ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt und wir freuen uns riesig, dass die Wimpelkette in verschiedenen Ausstellungen bewundert werden kann“, sagte Ellen Sickes-Lange vom Umfeldmanagement der Malteser Betreuung, die das Projekt gemeinsam mit Martina Mlody maßgeblich betreut hat. Unter anderem war die Wimpelkette auch schon im Rathaus der Stadt Borgentreich zu sehen. „Wir hoffen, dass sich in Zukunft noch weitere Möglichkeiten ergeben, das Band der Demokratie auszustellen.“

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