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Bund und Land übernehmen 80 % der Kosten.

Fördergeld für Weserufer und Fähren

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Das Vorhaben von Bürgermeister und Stadtrat beabsichtigt einen Aufwertung des Weserufers in Beverungen, Herstelle und Wehrden, um für die Bevölkerung einen Mehrwert zu schaffen und das Weserufer als „touristisches Aushängeschild“ attraktiver zu gestalten. Auch die Anschaffung neuer, barrierearmer Fähren zwischen Würgassen und Herstelle sowie Wehrden und Meinbrexen ist mit diesen Fördergeldern abgedeckt.

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Fördergelder für das Weserufer: Bürgermeister Hubertus Grimm nimmt aus der Hand der Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl den Bescheid entgegen im Beisein der Fraktionsvorsitzenden Rebecca Dierkes (SPD), Joshua Marquardt (CDU), Hans Jürgen Oppermann (FDP) und Gisbert Bläsing (Grüne).

© Foto: Siebrecht

„Wir haben die größte Maßnahme seit Jahren geplant und möchten die Stadtentwicklung trotz knapper Finanzen vorantreiben“, erläuterte Bürgermeister Grimm und wünscht sich einen „Flaniermeile, zu der auch unbedingt Gastronomie gehört“. Für die Umgestaltungen und Anschaffungen sind 1.285.863, 90 Euro zuwendungsfähige Investitionskosten errechnet worden, die zu 80% mit rund 1,02 Millionen Euro zu gleichen Teilen von Bund und Land aus dem Regionalen Wirtschaftsförderprogramm gefördert werden.
Geplant ist es, das Weserufer im Bereich des Dampferanlegers bis zum Weser-Center zu entsiegeln, die Parkplätze rückzubauen und mit einer Treppenanlage mit Sitzstufen die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Die Zufahrt zum Bootsanleger wird neu gestaltet und mit Böschungsbefestigung und Sitzstufen ausgerüstet, eine Schwimmsteganlage für Motorboote errichtet. Am Bootshaus und am Dampferanleger werden die Anleger für Kanu und Ruderboote erneuert. Eine digitale Info-Tafel und Infovitrinen sollen Gäste am Dampferanleger in Beverungen begrüßen und informieren. Abstellboxen für Fahrräder sind im Konzept enthalten. Auch für die Weserdörfer sollen Infotafeln und Ruhemöbel angeschafft werden.
Die Bauarbeiten sollen in 2019 durchgeführt, Bootsanleger, Fähren und Möblierung abschließend bis 2020 angeschafft werden, da die Fördermittel über zwei Jahre gestreckt sind. Zunächst wird ein Planer beauftragt, Gestaltungsvorschläge zu erarbeiten, die anschließend in den Gremien zur Diskussion vorgestellt werden.
„Sie haben einen Stadtrat, der entschlossen ist aus der kleinen Stadt etwas zu machen und einen Verwaltung, die in der Lage ist, richtig gute Anträge zu schreiben“, meinte Regierungspräsidentin Thomann-Stahl bei der Übergabe des Bescheides. Sie berichtete, dass es bei der Antragsflut nicht einfach gewesen sein in den Genuss des Programms zu kommen, aber der Beverunger Antrag sofort durchkam. Mit der Umsetzung im Zeitrahmen bis 2020 sei die Maßnahme auch in Vorbereitung auf die Landesgartenschau in Höxter gut konzipiert, damit auch Beverunger Gastgewerbe und Einzelhandel von der Gartenschau profitieren könnten.

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