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Ersatzneubau eines Hallenbades

Förderanträge gehen raus

Von Peter Vössing
Beverungen – Der zeitliche Rahmen, was den geplanten Ersatzneubau eines Hallenbades in Beverungen angeht, ist ziemlich eng gesteckt. In einer außerplanmäßigen Ratssitzung wurde nun beschlossen, die benötigten Fördermittel zu beantragen.

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Das 1965 errichtete Umkleidegebäude des Freibads soll komplett umgebaut werden.

© Foto: Vössing

Bereits bis Ende des Monats müssen die Anträge für das Projekt eingereicht werden.
Nach Bewilligung der Gelder soll die Maßnahme kurzfristig umgesetzt werden. Ein neues Hallenbad soll direkt neben dem vorhandenen Freibad gebaut werden. Man möchte die Freibad-Technik integrieren. Auch das vorhandene Umkleidegebäude soll mitgenutzt werden. Das 800 Quadratmeter große nicht barrierefreie Umkleidegebäude aus dem Jahr 1965 ist zudem stark sanierungsbedürftig. Allein die marode Dacheindeckung kostet der Stadt jährlich mehrere tausend Euro an Abdichtungsarbeiten. Geplant ist das Gebäude zu verkleinern und die Kabinen und Duschen so zu platzieren, dass diese auch in einem neuen Hallenbad genutzt werden können. Im Rahmen des Investitionspaktes „Sportstättenförderung 2020“ können noch bis zum 16. Oktober 2020 Anträge gestellt werden. Dafür sind sowohl ein Bauantrag als auch eine Kostenrechnung notwendig. Nach ersten Schätzung soll das neue Umkleidegebäude ca. 1,8 Mio. Euro kosten, der maximale Förderbetrag liegt bei 1,5 Mio. Euro.
Für den Neubau des Hallenbades, östlich vom Umkleidegebäude beim Kinderplanschbecken, geht man von einem Investitionsvolumen in Höhe von 4 Mio. Euro aus. Nach einer Bewilligung von Fördermitteln, kann man aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ 3 Mio. Euro erwarten. Beim Bau eines Hallenbades muss das Planschbecken umgesetzt werden und ein anderes vorhandenes Gebäude weichen. Der Antrag für diese Maßnahme muss bis spätestens 30. Oktober 2020 gestellt sein.
Der Ersatzneubau eines Hallenbades ist notwendig geworden, da die Sanierung für das vorhandene Dalhauser Schwimmbad (2,7 Mio. Euro) unwirtschaftlich geworden war. Der Rat der Stadt Beverungen hatte die Verwaltung aufgefordert, alle Fördermöglichkeiten für einen Ersatzneubau zu ermitteln.

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