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Stadtjubiläum mit Festakt an der Weser

Festumzug mit Beteiligung aller Ortschaften

Von Barbara Siebrecht
Beverungen „Wir feiern […] unser Stadtjubiläum und sie sind alle gekommen. Vielen Dank“, freute sich Bürgermeister Hubertus Grimm über die große Beteiligung der Bürger am Festumzug. Diese waren zur Bleichwiese an der Weser gekommen, um beim festlichen Höhepunkt des Jubiläumsjahres dabei zu sein.

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Die Mitglieder des Heimatvereins vertraten das Korbmacher-Handwerk, für das Dalhausen bekannt ist.

© Foto: Siebrecht

Grimm konnte in seinem Grußwort Abordnungen aus allen Ortschaften des Stadtgebietes begrüßen und vor der beeindruckenden Kulisse von ca. 1.600 Zugteilnehmern und hunderten Zuschauern sprechen.

Der Bürgermeister begrüßte die Ehrengäste und erklärte, dass der Vertreter des Partnerschaftsvereins aus Ivybridge (Mike Sandercook) die weiteste Anreise auf sich genommen habe. Grimm dankte ausdrücklich dem Schützenverein Beverungen für die hervorragende Vorbereitung des Festumzuges, als Teil des Schützenfestes.

Nach dem Grußwort des stellv. Landrates Heinz-Günter Koßmann, der davon sprach mit Förderprogrammen Geld in die Region zu holen, damit den Menschen vor der Zukunft nicht bange sein müsse, trat Ministerpräsident Armin Laschet ans Rednerpult, um die von vielen mit Spannung erwartete Festrede zu halten.

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Die Bundestagsabgeordnete Petra Rode-Bosse und der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken sowie Bürgermeister Hubertus Grimm lauschten dem Vortrag des Ministerpräsidenten Armin Laschet.

© Foto: Siebrecht

Laschet erinnerte daran, das Beverungen die Stadtrechte vor der Entdeckung Amerikas erhielt, zum 100. Jubiläum die Thesen Luthers angeschlagen wurden und zum 500 Jubiläum der 1. Weltkrieg tobte. Er bezeichnete die Weserbrücke, von der viele Zuschauer den Festakt verfolgten, als Eingangstor zu NRW und meinte, Heimatverbundenheit in Verbindung mit Weltoffenheit sei die Stärke der Region am Ostrand des Bundeslandes. „Was sie kulturell in Beverungen auf die Beine stellen, strahlt über die Landesgrenzen hinaus“, glaubt der Festredner im Zusammenhang mit dem Open-Air Festival mit Amy McDonald.

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Franz-Josef Kappmeyer hatte die Idee, den Umzug mit historischen Fahrrädern zu bereichern, da diese Hochrad im Festzug zum Stadtjubiläum vor 50 Jahren auch dabei war.

© Foto: Siebrecht


Nach den Reden und unter dem Knall von sechs Böllerschüssen formierte sich der Festumzug und schlängelte sich durch den Stadtkern Beverungens zum Festzelt am Hakel.

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Der Festumzug endete mit dem Einzug der Majestäten mit Hofstaat ins Zelt und dem Singen der Nationalhymne.

© Foto: Siebrecht

 

Die größte Gruppe im Festzumzug bildeten die Kinder des Grundschulverbundes Beverungen-Dalhausen, die mit ihren Lehrerinnen und Lehrern dabei waren. In ihren Vereinsuniformen waren zahlreiche Schützenvereine, teilweise mit Hofstaat erschienen, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, Gruppen der Turnvereine, der KFD und weiterer Vereine waren gekommen und bildeten einen Querschnitt durch das Vereinsleben des Stadtgebietes. Mit im Umzug waren unter anderem auch der Wehrdener Partnerschaftsverein, die Kyffhäuser-Kameradschaft, der Kolping-Verein mit Tanzgruppe, die Nachbarn aus Lauenförde mit deren Schützenverein und der Hegering Beverungen mit der Bläsergruppe.
Der Carnevalsverein Weserbrücke hatte einen Wagen mit Burg gestaltete und mit Portraits der Bürgermeister verziert und war mit Vertretern aller Gruppen des Vereins erschienen. Der Imkerverein Beverungen lief in Imkerkleidung im Zug mit. Franz-Josef Kappmeyer hatte das Hochrad, das vor 50 Jahren im Umzug zum Stadtjubiläum mitgefahren war, von einem Freund ausleihen können und mit weitern historischen Fahrrädern, darunter eine 200 Jahre alte Draisine aus dem Fahrradmuseum in Einbeck (Leihgabe) eine interessante Fahrradgruppe gebildet. Der Dalhauser Heimatverein vertrat das Korbmacherhandwerk mit Arbeitskleidung, einem Handwagen mit Körben und dem Korbmacher mit Rief. Der Festumzug zum Stadtjubiläum bot ein buntes und fröhliches Bild und wurde von zahlreichen Kapellen und Spielmannszügen begleitet. Er fügte sich in den Umzug des Schützenvereins mit über 500 Schützen und dem strahlenden Schützenkönigspaar mit Hofstaat ein. Mit dem Einzug des Hofstaates und dem Singen der Nationalhymne im Zelt endete der Festumzug zum Stadtjubiläum.

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