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Feuerwehrleute erhalten Auszeichnung

Ehrennadeln in Gold und Silber

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Für ihren Dienst am Mitmenschen, der die Feuerwehrleute mitunter auch in Gefahr bringt, ist die Bevölkerung Beverungens in ihrer Schuld. Mit der Verleihung von Ehrenurkunden und Nadeln dankte Bürgermeister Hubertus Grimm in einer Feierstunde für langjährigen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. Auch Kreisbrandmeister Rudolf Lüke und die Vertreter der Fraktionen des Stadtrates drückten durch ihre Anwesenheit den Dank der Bürgerschaft aus.

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Bei der Ehrung (v. l.): Bürgermeister Hubertus Grimm, Leiter der Feuerwehr Stefan Nostitz, Stellv. Leiter Sebastian Even, die Ehrenbrandmeister Heinz Götte und Hubertus Nostitz, Kreisbrandmeister Rudolf Lüke und die Geehrten: Josef Held, Markus Knipping, Reinhard Baudis, Stefan Reitemeier, Stephan Wieners, Ralf Isenborth und Jens Rolf (es fehlte André Knipping).

© Foto: Siebrecht

„Ohne Sie könnten wir alle hier nicht sicher leben“, stellte Bürgermeister Hubertus Grimm bei der Feierstunde klar und gab einen Rückblick zu den Einsätzen im Jahr 2018. Mit 114 Einsätzen handelte es sich um ein normales Jahr in dem es glücklicherweise keinen Großbrände gab. Zum Großbrand in Bredenborn wurden aber Kameraden aus Beverungen dazugerufen. Grimm bedankte sich für die fachliche Unterstützung und Beratung, mit der die Experten der Feuerwehr Verwaltung und Stadtrat zur Seite standen. Für 2019 steht die Aufstellung eines neuen Brandschutzbedarfsplanes an, der unter anderem Ausrückzeiten, Löschwasserversorgung und den Zustand der Gerätehäuser zum Inhalt hat. Ein HLF 10 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) für Herstelle soll Ende 2019 geliefert werden. Für Beverungen wurde in 2018 ein Einsatzleitwagen angeschafft und ein „Gerätewagen Dekontamination Personal“ dort zur Verfügung gestellt. Durch die Stationierung der Dekontaminationseinheit in Beverungen, auch wegen des Zwischenlagers in Würgassen, bilden sich die Feuerwehrleute speziell fort und können auch überörtlich eingesetzt werden.

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Über die Anerkennung ihrer Leistung freuten sich (v. l.): Josef Held, Markus Knipping, Reinhard Baudis, Stefan Reitemeier, Stephan Wieners, Ralf Isenborth und Jens Rolf (es fehlte André Knipping).

© Foto: Siebrecht


Neue Herausforderungen für Lösch- und Rettungseinsätze sind durch Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen entstanden. Durch Photovoltaikanlagen wird das Löschen eines Dachstuhls erschwert. Die Feuerwehrleute beschäftigen sich mit diesen Themen bei der Fortbildung an den Dienstabenden. Für die Höhenrettung steht ein Trupp in Altenbeken bereit, der zum Beispiel einen in Not geratenen Monteur auf einer Windkraftanlage retten könnte.
Kreisbrandmeister Rudolf Lüke meinte „Das Ehrenamt kann man nicht genug würdigen“ und gratulierte den Geehrten. Er berichtete, dass der Bund die Mittel für den Katastrophenschutz aufgestockt hat. Er lobte den Einsatz der Feuerwehrleute für ihre Bemühungen in der Mitgliederwerbung und strich deren Wichtigkeit für die Zukunft heraus.
Der Leiter der Feuerwehr Stefan Nostitz meinte zu den Geehrten: „In einer Zeit der abnehmenden Solidarität seid ihr gute Vorbilder, ein Dank und ein Lächeln der Menschen sind uns eine schöne Bestätigung“. Zwei Feuerwehrmänner konnten Nostitz und Grimm mit der goldenen Ehrennadel für 35 Jahre aktiven Dienst und sechs Feuerwehrleute mit Silber für 25 Jahre aktiven Dienst am Mitbürger auszeichnen
Die Ehrung in Gold erhielten: Brandinspektor Reinhard Baudis aus Jakobsberg und Oberfeuerwehrmann Josef Held aus Drenke.
Mit Silber wurden ausgezeichnet: Hauptfeuerwehrmann Stephan Wieners und Brandoberinspektor Stefan Reitemeier aus Titelsen, Hauptfeuerwehrmann Ralf Isenborth aus Jakobsberg, Unterbrandmeister André Knipping aus Amelunxen und Brandoberinspektor Markus Knipping und Unterbrandmeister Jens Rolf aus Beverungen.

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