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25 Jahre Reservistenmusikzug Weser-Lippe

Benefizkonzert überraschte und begeisterte

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Zum Jubiläum des Reservistenmusikzuges Weser-Lippe wünschten sich die Hobby-Musiker und ehemaligen Soldaten ein Benefizkonzert mit ihrem Partnermusikkorps, dem Luftwaffenmusikkorps Münster. Das Konzert konnte in der Beverunger Stadthalle stattfinden, Bürgermeister Hubertus Grimm, die Stadtverwaltung und die Kulturgemeinschaft unterstützen die Veranstaltung organisatorisch. Der Erlös des gut besuchten Konzerts kommt dem Beverunger Tisch und dem Lebenskreis in Kreis Höxter für seine Hospiz und Trauerarbeit zugute. Beide Blasorchester verzichteten auf eine Gage und trugen ihre Kosten selbst.

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Überraschend war das Spiel auf Dachpfannen zur Blasorchesterbegleitung.

© Foto: Siebrecht

Bürgermeister Hubertus Grimm erläuterte in seinem Grußwort die Bedeutung beider gemeinnütziger Vereine für das Leben der Menschen und meinte das Publikum habe mit dem Besuch des Konzerts einen zweifachen Gewinn, die „Gute Tat“ durch den Kauf der Eintrittskarte zugunsten der Vereine und den außergewöhnlichen Musikgenuss an diesem Abend.

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Bürgermeister Hubertus Grimm erläuterte die zwei Vorteile, die die Zuschauer durch den Besuch des Konzertes hatten.

© Foto: Siebrecht


Außergewöhnlich vielfältig und überraschend war sowohl das Konzert des Reservistenmusikzuges Weser-Lippe im ersten Teil als auch der Vortrag der Profi-Musiker des Luftwaffenmusikcorps Münster nach der Pause. Mit Liedern von „Kampf und Klage“, grollenden Trommelwirbeln und tiefen, drohenden Tubenklängen eröffneten die Reservisten einen Liedreigen zum Thema „Dreißigjähriger Krieg“. Mit dem ungewöhnlichsten Soloinstrument bei „Creaton“ überraschten die Reservisten durch das Spiel des Schlagzeugers Hermann Starke auf vier Dachpfannen. Das Arrangement des Gospels „You raise me up“ begeisterte das Publikum ebenso wie das Medley französischer Chansons und zeigte die musikalische Bandbreite der Reservisten, die mit einer Polka ihr Konzert vorerst beendeten und damit „ein Denkmal für die traditionelle Blasmusik“ setzten.

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Gefühlvoll spielte Solist Caius Reinitschke auf der Querflöte.

© Foto: Siebrecht


Das Luftwaffenmusikcorps begann mit dem Marsch „Unter der Admiralsflagge“, spiele die Overtüre aus der Oper „Russland und Ludmilla“ und erfreute danach mit dem Evergreen „Can´t take my eyes of you“ in beschwingtem Samba-Rhythmus. Solisten an der Querflöte, Improvisationen auf Saxophon und Vibraphon und der „fette Bigband-Sound“ beim Swing-Medley mit Gesang überzeugten das Publikum vom großen Können der Musiker.
Höhepunkt des Benefizkonzertes war das gemeinsame Musizieren der Partner-Blasorchester 35 Reservisten und 50 Soldatinnen und Soldaten mit dem „Marsch der Reservisten“. Die große Begeisterung des Publikums veranlasste die Musiker zu zwei weiteren Zugaben.

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