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Neubau der Weserbrücke

Bauwerk erreicht Lauenförde

Von Peter Vössing
Beverungen – Die neue Weserbrücke (l.), die im Taktschiebeverfahren hergestellt wird, hat jetzt die Weser überquert und das niedersächsische Ufer bei Lauenförde erreicht.

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Die neue Brücke wurde parallel zum alten Bauwerk über die Weser geschoben und hat nun Lauenförde erreicht.

© Foto: Vössing

Stetig wurde das Bauwerk im Bereich der Taktfertigung stationär immer mehr erweitert und Stück für Stück über die Weser vorangeschoben. Das Ziel des Längsvorschubs ist jetzt erreicht.
Die Fahrbahnplatte kann, wenn es das Wetter und die Temperaturen zulassen, in zwei Bauabschnitten bewehrt und betoniert werden. Dann soll der nichtmotorisierte Verkehr über das neue Bauwerk geleitet und der Abriss der alten Brücke mit den Unterbauten beginnen. Dazu wird natürlich jeglicher Verkehr über das alte Bauwerk gesperrt. Die Lkw und Pkw müssen bei der Brückensperrung den Umweg über die Brücke bei Würgassen in Kauf nehmen. Das wird aber frühestens nach Karneval passieren, damit der Rosenmontagszug 2019 noch einmal inklusive Prunkwagen über die alte Brücke fahren kann.
Im Frühjahr bzw. frühen Sommer 2020 muss dann auch die neue Brücke, die während der Abrissarbeiten als Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger dient, für ca. zwei Wochen gesperrt werden, wenn der Querverschub und der Endausbau stattfinden sollen.
Nachdem alle Arbeiten - Fahrbahnbelag, Brückengeländer und Beleuchtung - fertiggestellt sind, kann die neue Brücke für den Verkehr endgültig freigegeben werden. Das soll im Frühjahr bzw. frühen Sommer 2020 voraussichtlich der Fall sein.

 

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