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Ehemaliger Beverunger Bürgermeister gestorben

Alfons Weische prägte Geschicke der Stadt

Beverungen (pv) –Alfons Weische ist in der Nacht vom 1. auf den 2. März im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Beverunger Unternehmer und Kommunalpolitiker war von 1984 bis 1994 Bürgermeister der Stadt Beverungen.

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Alfons Weische verstarb im Alter von 88 Jahren.

© Foto: privat

Alfons Weische, der am 23. Juli 1929 in Vosswinkel das Licht der Welt erblickte, kam 1958 nach Beverungen und wurde dort Geschäftsführer der damaligen Holzhandlung von der Beek. Nach einem Großbrand des Unternehmens in der Innenstadt Beverungens gründet er danach im Beverunger Industriegebiet die Holzhandlung Alfons Weische.
Jahrzehntelang war der Unternehmer auch Kommunalpolitiker. 1967 trat er in die CDU ein und schon drei Jahre später wurde Weische in den Rat der Stadt Beverungen gewählt. Dort übernahm er sofort Verantwortung in diversen Fachausschüssen. 1979 wählte der Rat ihn zum stellvertretenden Bürgermeister. Fünf Jahre später wurde der dreifache Vater dann zum Bürgermeister der Stadt Beverungen gewählt.
Es waren die sogenannten "fetten Jahre" der Weserstadt, in denen die Gewerbesteuereinnahmen noch sprudelten, als Weische mit seiner Arbeit im Beverunger Rat begann. Damals standen Großprojekte wie Planung und Bau des Schulzentrums und der Stadthalle an. Seine kaufmännischen Erfahrungen ließ der Kommunalpolitiker dabei mit einfließen, um die Kosten möglichst gering zu halten.
Während seiner Amtszeit als Bürgermeister hatte Alfons Weische immer den Kontakt zu den mittelständischen Beverunger Unternehmen, die das Bild Beverungens auch heute noch prägen, gehalten. Damals setzte er sich für die Ausweisung des Industriegebietes Osterfeld ein. Maßgeblich war sein Einsatz für die Entwicklung der Stadt in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht.
1994 hörte Weische als Bürgermeister auf und verließ nach 24 Jahren auch den Stadtrat. Aber weiterhin verfolgte er interessiert die kommunalpolitische Entwicklung der Stadt Beverungen.
Am Freitag, 9. März, um 14 Uhr findet in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist das Seelenamt für den Verstorbenen statt. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Stadtfriedhof.

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