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Burgstraße für den Verkehr freigegeben

6 Wochen früher als geplant

Von Barbara Siebrecht
Beverungen – Jetzt wurde die Baumaßnahme in der Burgstraße doch weit vor Ende der Bauarbeiten an der Weserbrücke fertig. Alle Beteiligten lobten die gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Hubertus Grimm dankte allen, die an der Planung und Umsetzung der Maßnahme beteiligt waren, insbesondere dem Beverunger Bauunternehmen Heinrich Nolte und seinen Mitarbeitern, die zum Teil auch mit doppelter Kolonne in der Burgstraße gearbeitet hatten. Auch der milde Winter kam einem schnellen Bauabschluss entgegen.

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Bauleiter Thorsten Wehrmann, Frank Behre und Daniel Kahl (Bauunternehmen Nolte), Michael Turk (Planungsbüro), Bürgermeister Hubertus Grimm, Frank Matthias (Betriebsleiter des Abwasserwerkes) und Rainer Wohlfahrt (Straßen- und Immobilienbetriebe Beverungen).

© Foto: Siebrecht

Baubeginn war am 9. September 2019 nach dem Open-Air-Konzert. In der Burgstraße wurden Regenwasserkanäle und Versorgungsleitungen installiert, die Gehwege und die Fahrbahn erneuert und Verbesserungen wie höhengleiche Anschlüsse und Übergänge mit glattem Pflaster sowie taktile Elemente an den Querungsbereichen eingebaut. Dies kommt insbesondere Menschen mit Einschränkungen bei Gehen und Sehen zugute. Etwa 900 Meter Stromleitungen, die noch aus den 30er Jahren stammen, wurden ausgetauscht, 16 Hausanschlüsse erneuert, 350 Meter Beleuchtungskabel verlegt. Unterirdisch galt es 280 Meter Abwasserkanal mit Durchmessern bis 5 Meter und 300 Meter Wasserleitung zu verlegen. Im Gehweg an der Südseite wurden zwei neue Beete angelegt und mit Bodendecker-Rosen bepflanzt. Zwei junge Ahorne ersetzen zwei Bäume, die gefällt wurden.
Die gesamte Baumaßnahme hat 1, 177 Millionen Euro gekostet. Davon entfallen 208.000 Euro auf die Fahrbahn und werden von Land NRW getragen. 219.000 Euro wurden für die erneuerten Gehwege und die Beleuchtung aufgewendet. Der größte Anteil der Kosten mit 44 % entfällt auf die Kanalbauarbeiten des Abwasserwerks Beverungen für die Kanäle in der Burgstraße und das noch zu bauende Regenwasserklärbecken mit Regenwasserleitung bis zum Hakel mit Entwässerung in die Weser. In dieser Anlage werden über Lamellen Staub, Bremsabrieb und andere Verschmutzungen vom Niederschlagswasser der Fahrbahn getrennt und das Wasser so gereinigt. Die Bauarbeiten für diesen 2. Bauabschnitt am Omnibusbahnhof bis zum Hakel werden nach Abschluss der Brückenbauarbeiten begonnen.

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