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Fußball-Bezirksmeisterschaften der Grundschulen

Grundschule Lauenförde wird Dritter

Lauenförde (brv) -Nervenaufreibend endeten die Fußball-Bezirksmeisterschaften der Grundschulen (GS) für die Schüler aus Lauenförde.

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Die Mannschaft der Grundschule Lauenförde: (hintere Reihe v. l.) Betreuer Jens Meyer, Niilo Gierke, Levin Beer, Seid Sulejmanovic, Julius Menke, Mehmet Mehmeti, Betreuer Frank Jarosch
(vordere Reihe v.l.) Hinnerk Meyer, Carlos Gierke, Emilio Jarosch, Thorge Wegener, Miika Piljug.

© Foto: Grundschule Lauenförde

Nach einem spannenden Turniertag musste im Spiel um Platz drei das Siebenmeterschießen über den Ausgang entscheiden. Letztendlich behielten die Lauenförder Schulfußballer die Nerven, gewannen den Pokal für Platz drei und schafften damit den größten Turniererfolg für die kleine Grundschule.
Bevor alle Schulen aufgrund der Corona-Krise geschlossen wurden, fanden noch die Bezirksmeisterschaften in der Alfelder Sporthalle (Kreis Hildesheim) statt. Während die Schüler aus Lauenförde im Vereinsfußball allesamt im Kreis Höxter aktiv sind, vertraten sie nun als Schulkreismeister den Landkreis Holzminden.
Lauenförde spielte in Gruppe B gegen die Teams der GS Hemmingen-Westerfeld (Hannover-Land), der GS Rinteln-Nord (Schaumburg) und der GS Bisperode (Hameln/Pyrmont). In Gruppe A standen sich die GS Himmelsthür (Hildesheim), die GS Engelbostel (Hannover-Stadt), die Hundertwasser-GS Leeste (Diepholz) und die GS Fischbeck (Hameln/Pyrmont) gegenüber.
Schnell zeigte sich, dass es ein sehr ausgeglichenes Turnier werden würde, mit durchgehend engen Spielausgängen.
Bereits in der Vorrunde musste Lauenförde eine kritische Situation überstehen. Nach dem 0:0 im ersten Spiel gegen Bisperode, verlor man die zweite Partie 1:2 gegen Hemmingen-Westerfeld. So brauchte das Team im letzten Gruppenspiel unbedingt einen Sieg. Und der gelang mit 1:0 gegen Rinteln-Nord. Damit schaffte die Mannschaft, die von den Jugendtrainern Jens Meyer und Frank Jarosch gecoacht wurden, den Einzug ins Halbfinale.
Trotz der Unterstützung der vielen mitgereisten Schüler, Lehrer, Eltern und Großeltern verlor man das Semifinale knapp mit 0:1 gegen die GS-Himmelsthür. „In den entscheidenden Situationen wurde vor dem gegnerischen Tor leider zu eigensinnig gespielt, sonst wäre noch mehr drin gewesen“, ärgerte sich Jens Meyer über den Spielverlauf. Im zweiten Halbfinale besiegte die GS Hemmingen-Westerfeld die Hundertwasser-GS Leeste mit 2:1.
Spannend wurde es dann beim Spiel um Platz drei. Lauenförde drehte zunächst einen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung. Doch Leeste schaffte drei Minuten vor Spielende den Ausgleich. Und auch nach zehn Minuten stand es 2:2. So ging es ins Siebenmeterschießen und da zeigten sich die Lauenförder von ihrer besten Seite. Julius Menke, Hinnerk Meyer und Seid Sulejmanovic verwandelten souverän ihre Siebenmeter und Torwart Thorge Wegener fischte reaktionsschnell einen Schuss aus der Ecke, womit der dritte Platz gesichert war. „Das ist der größte Erfolg für unsere Schule. Wir waren schon einmal Hallenkreismeister, aber Platz drei im Bezirk toppt das noch einmal“, freute sich Lehrerin Sandra Brümmer, Fachleiterin Sport. Und bei der Siegerehrung dachten die Spieler sofort an ihren Abwehrchef Michel Hirsch, der krankheitsbedingt morgens das Turnier absagen musste und somit diesen Moment nicht miterleben konnte. Bezirksmeister wurde die GS Hemmingen-Westerfeld.

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