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Kreispokalfinale gegen Spvg Brakel

FC BW Weser unterliegt mit 4:2

Beverungen/Scherfede (brv) - Erst kurz vor dem Ende der Verlängerung musste sich der FC BW Weser bei herrlichem Wetter und vor mehr als 400 Zuschauern in Scherfede dem Landesligisten Spvg 20 Brakel geschlagen geben.

Erst nach der gelb-roten Karte für Fabian Bickmeier in der 107. Spielminute konnte sich Brakel durch Tore von V. Thomas (113.) und A. Schmitt (118.) mit 4:2 durchsetzen.
Gleich zu Beginn der Partie machte die Spvg Brakel mächtig Druck und bestimmte das Spiel. Der FC spielte ohne großen Respekt mit, jedoch klappte das Anspiel der Spitzen nicht und so gab es nur wenige gute Torchancen, die aber vom Brakeler Torhüter vereitelt wurden. Als Brakel in der 35. Min erneut durch Viktor Thomas, der auch wegen seiner 3 Tore „Mann des Spiels“ wurde, dachten viele Zuschauer das Spiel wäre schon entschieden.
Aber der FC ließ sich vom Rückstand nicht beeindrucken und kam gestärkt aus der Pause. Jetzt sahen die Zuschauer einen mehr und mehr aufkommenden starken Bezirksligisten. Folge war das 2:1 durch Leon Krüger, der auf der Außenseite durchkam und mit dem Flachschuss dem Torwart keine Chance ließ. Der Anschlusstreffer nährte die Hoffnung, dass auch ein Landesligist schlagbar ist. Der FC wurde stärker und erzielte durch Fabian Bickmeier mit Schuss aus 16 Metern ins Eck den vielumjubelten Ausgleich. Die Akteure des Spiels kämpften bei hochsommerlichen Temperaturen zunehmend mit den körperlichen Belastungen. Immer wieder mussten Spieler wegen Muskelkrämpfen behandelt, oder sogar ausgewechselt werden. So musste auf Seiten des FC Moritz Wäsche bereits in der 58. Min. ausscheiden. Leon Krüger biss sich immerhin bis zur 111. Min. durch.
Für die würdige Austragung des Finales zwischen den beiden besten Teams des Sportkreises hätten sich die FC Anhänger auch ein entsprechendes Schiedsrichtergespann gewünscht.
Das Bonan-Team hat nach Ansicht der mitgereisten Fans und den neutralen Zuschauern ein tolles, kampfbetontes Spiel abgeliefert und es dem Gegner sehr schwer gemacht. Der Ehrgeiz der Mannschaft und des lautstark agierenden Trainers war zu jeder Zeit des Spiels erkennbar. Noch in der Nacht machte sich die Mannschaft auf den Weg zum Flughafen um einige Tage auszuspannen und die Niederlage zu vergessen.

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