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DBS: Deutsche Behindertensportler holen zehn Medaillen

München (SID) - Ein Jahr vor dem Start der Paralympics in Tokio zeigen sich die deutschen Behindertensportler bereits in Medaillenform. Bei der Para Schwimm-Weltmeisterschaft in London holten sich Elena Krawzow, Taliso Engel und Verena Schott Goldmedaillen. Bei der Rad-WM im niederländischen Emmen triumphierten Hans-Peter Durst, Andrea Eskau und Vico Merklein. Maximilian Jäger, Michael Teuber und Matthias Schindler sicherten sich Silber, Kerstin Brachtendorf Bronze.
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Quades kritisches Fazit: "Überragende Schwimmer fehlen" © SID

Krawzow (Berlin) und Engel (Leverkusen) gewannen den Titel in ihren Startklassen jeweils über 100 m Brust, Schott (Cottbus) triumphierte über 100 m Rücken. Schott hatte zum Auftakt der Titelkämpfe bereits über 100 m Brust Silber geholt. "Das ist einfach nur sensationell", sagte Bundestrainerin Ute Schinkitz.

Bei den Radsportlern gewann Durst (Kaufbeuren), zweimaliger Paralympicssieger von Rio und Doppel-Weltmeister von 2017, das Zeitfahren der Dreiradfahrer. Es ist sein neunter WM-Titel. Dabei hatte der 61-Jährige in dieser Saison nach drei Operationen kein Weltcuprennen bestreiten können.

Während Merklein nach vier Silbermedaillen erstmals den WM-Titel gewann, sicherte sich die 49-jährige Andrea Eskau bereits ihre 17. WM-Goldmedaille mit dem Handbike. "Ich war in der ganzen Vorbereitung leider sehr krank und durfte nicht damit rechnen, dass ich nochmals Weltmeisterin werden kann", sagte Eskau. "In diesem Jahr zu gewinnen, ist besonders toll."

Der mehrmalige Paralympicssieger Teuber (München) musste sich ebenfalls im Zeitfahren nur dem Amerikaner Aaron Keith geschlagen geben. Schindler (München) wurde Zweiter hinter dem Australier David Nicholas. Jäger (Cottbus) lag bei seiner WM-Premiere nur hinter dem Chinesen Chen Jianxin.

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