Boule-Freunde Wehrden

Boule-Pokal geht in Nordkreis

Wehrden (brv) - Mit einem Überraschungssieg endete die Boule-Saison der Kugelsportler im Kreis Höxter. Birger Frewert und Jürgen Berkenhoff entführten den Wanderpokal der Wehrdener Boule-Freunde nach Lütmarsen.

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(v.l.) Ingelore Moreau/Friedhelm Tabaka (2. Platz), Birger Frewert/Jürgen Berkenhoff (Sieger), Helmut Schwuchow/Geraldo Swania (3. Platz).

© Foto: privat

Bei schönster Oktobersonne wetteiferten 18 Zweier-Teams um Punkte und Sieg. Die Gastgeber hatten einmal mehr im idyllischen Schlosspark alles bestens hergerichtet. „Hier zu spielen ist immer ein Erlebnis besonderer Art,“ waren sich die Bouler einig.

Die Kieswege im Annette-von-Droste-Hülshoff-Park am Schloss Wehrden waren hier und da noch etwas vom Regen aufgeweicht, „aber das muss der geübte Bouler erkennen und berücksichtigen,“ meinte Turnierleiter Michael „Strumpy“ Strumpen von der Boule-Abeilung des SSV Wehrden. Auf den Wegen hatte man mit Schnüren neun Bahnen eingeteilt, Laub gefegt und grobe Hindernisse entfernt. 36 Teilnehmer aus Wehrden, Beverungen, Lütmarsen, Borgentreich, Bonenburg und Brakel ließen sich bei Friedhelm Tabaka am Computer einschreiben. Fünf Runden zu je 45 Minuten waren angesagt, es galten die allgemein bekannten Spielregeln. Der Computer wählte im „Schweizer System“ per Zufallsgenerator die Paarungen aus, so dass es zu keinen Doppelspielen kommen konnte. Immer die Zielkugel, das „Schweinchen“, fest im Blick galt es, die eigene Stahlkugel möglichst nah an das Ziel zu werfen. Das Team, das zuerst 13 Punkte erreichte, hatte das Spiel gewonnen. Aber auch das gelang nicht immer im Zeitlimit, denn bei gleichstarken Gegnern näherte man sich nur Punkt um Punkt dem Endergebnis. „Der Vorteil des Schweizer Systems liegt darin,“ erläuterte Turnierleiter „Strumpy“, „dass jedes Team bis zum Ende des Wettbewerbs im Rennen bleibt und Punkte sammeln kann.“ Dann käme kein Frust über ein frühes Ausscheiden dazu, meinte er im Hinblick auf das sogenannte k-o-System.
Wenn alle Spielerinnen und Spieler auch mit Ehrgeiz um Punkte kämpften, blieb doch die Stimmung locker und entspannt. Dazu trug natürlich auch die Verpflegung mit Kaffee und Kuchen, Wein und Flammkuchen-Brötchen bei. „Das macht das Kugelwerfen recht locker,“ schmunzelte ein Bouler. Nach fünf Spielrunden konnte dann am frühen Nachmittag das Ergebnis verkündet werden: Auf dem 1. Platz und Gewinner des Wehrdener Wanderpokals landeten Birger Frewert und Jürgen Berkenhoff von der Boule-Spielgemeinschaft aus Höxter-Lütmarsen, dicht gefolgt auf dem 2. Platz von Ingelore Moreau und Friedhelm Tabaka (Boule-Freunde Wehrden). Den 3. Rang sicherten sich Helmut Schwuchow und Geraldo Swania vom Boule-Team „Weser-Bogen“ aus Beverungen. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und hübsche Sachpreise, gestiftet von der Solling-Ölmühle aus Boffzen. „Kommt gut über den Winter, wir sehen uns zum nächsten Turnier am 3. Mai 2020 in Borgentreich.“ Weitere Informationen findet man im Netz unter www.boule-wbde.jimdosite.com