Marte Meo: Ausbildung unter erschwerten Corona-Bedingungen

Sechs erfolgreiche Absolventinnen

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Sechs Fachfrauen haben die Fortbildungsrunde der Marte-Meo-Methode erfolgreich abgeschlossen. Über ihre Zertifikate freuen sich (v .l.) Iris Düker (Städtische Kita Oeynhausen), Carolin Pape (Familienforum Borgentreich), Jasmina Bläsing (Familienzentrum Miteinander Bad Driburg), Sandra Herwing (Familienzentrum Marienmünster), Anja Gehle und Kerstin Saken (hockend, beide Familienzentrum am Park Peckelsheim). Ulrike Schmidt (rechts) vom Kreis Höxter gratulierte den Teilnehmerinnen.

© Foto: Kreis Höxter

Kreis Höxter (wrs) - Zum ersten Mal hat der Kreis Höxter im Familienzentrum Am Park in Peckelsheim einen Fortbildungskurs für die Arbeit mit der „Marte Meo“-Methode angeboten. Unter der Leitung von Ulrike Schmidt, Marte Meo Trainerin und Fachberaterin des Kreises Höxter für Kindertageseinrichtungen, haben sechs Teilnehmerinnen ihre „Marte Meo Practitioner“ – Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
„Im Zentrum der Marte Meo-Methode steht die Nutzung des Mediums Video, mit dessen Hilfe die Teilnehmer eine besondere ‚Einsicht‘ in die jeweilige Lebenssituation und die darin enthaltenen Stärken erhalten“, sagt Ulrike Schmidt. Das Filmen biete die Gelegenheit, das Verhalten der Kinder danach in Ruhe zu studieren und entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen. Zunächst für den Kinder- und Jugendbereich entwickelt, kann die Marte-Meo-Methode überall dort angewendet werden, wo Menschen sich begegnen. Sie unterstützt die Interaktion und Kommunikation in Alltagssituationen in der Familie, in Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, in Tages- und Wohngruppen. Auch viele Therapeuten wie Ergotherapeuten und Logopäden, sowie Hebammen setzen die Methode in ihrem Arbeitsbereich erfolgreich ein.