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Abschlussfahrt der Sekundarschule

Sachsenfahrt fördert Gemeinschaft

Beverungen (brv) - Aus "jeder für sich selbst" wurde "alle für alle und jeder für jeden": Abschlussklassen der Sekundarschule im Dreiländereck Beverungen auf großer Fahrt

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Gruppenbild der Klassen 10a und 10b mit Dörte Weyrauch, Ingrid Finkelmeier (Klassenlehrerin der 10a) und Judith Gockeln (Klassen-lehrerin 10b).

© Foto: Sekundarschule Beverungen

Bereits kurz nach Beginn des neuen Schuljahres stiegen 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b sowie drei Lehrerinnen erwartungsvoll in den Reisebus. Das Ziel war für 5 Tage der kleine Ort Schöna in Sachsen.
Zunächst einmal machte sich Verwirrung breit, als die Gruppe nach langer Fahrt und einem Zwischenstopp in Leipzig zu Fuß die kleine Bungalowanlage mitten im Wald erreichte. Grund dafür war, dass die einen gar kein Handynetz hatten, andere nur ein tschechisches. Doch das spielte schon bald keine Rolle mehr, denn die folgenden Tage waren ausgefüllt mit verschiedensten Aktivitäten.
Beim Schlauchbootfahren auf der Elbe konnte nicht nur die faszinierende Landschaft genossen werden, sondern alle (inklusive der Lehrerinnen) durften auch mal richtig nass gespritzt werden. Außerdem merkten alle schnell, dass zusammen gepaddelt werden muss, damit das Ziel erreicht und sich nicht nur mit dem Schlauchboot im Kreis gedreht wird.
Das Austesten und Überwinden der eigenen Grenzen stand während eines Besuches des „Elbefreizeitlandes“ im Mittelpunkt. Es gehörte schon eine gehörige Portion Mut dazu, aus 25m Höhe einen Bungee-Jumping-Sprung durchzuführen. Auch sorgten das Klettern an einer Kletterwand, die Fahrt mit einer Seilbahn oder der „Abschuss“ mit einem überdimensionierten Katapult für „fun“ und „action. Wären dabei nicht die nicht die aufmunternden Worte und Anfeuerungsrufe der Mitschülerinnen und Mitschüler gewesen, hätte der eine oder andere die Angst wohl nicht überwunden.
Nach der Rückkehr ins Bungalowdörfchen konnte Beachvolleyball, Fußball, Tischtennis, Federball oder Karten gespielt, gekegelt oder einfach nur geredet und gefaulenzt werden. Besonders schön war es, vom Zirkelstein, einem Felsen in der Nähe, die Aussicht und den Sonnenuntergang zu bewundern.
Einen kulturellen Höhepunkt der Reise bildete der Besuch der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Während einer Führung durch die berühmte Altstadt erfuhren alle auf unterhaltsame Weise und natürlich mit sächsischem Akzent viel über die Geschichte der Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner.
Abschließend ging es in der letzten Nacht noch einmal auf Wander-schaft. Über Wald- und Feldwege, durch teilweise scheinbar völlige Dunkelheit führten einige Schülerinnen und Schüler die Gruppe durch die Nacht. Auch dies war eine Erfahrung, die für einige ganz neu war.
Reisen bildet nicht nur, sondern bekommt in diesem Fall noch eine ganz besondere Bedeutung. Es waren weniger die Sachkenntnisse, die die Jugendlichen verändert haben, als vielmehr die persönliche Erfahrung, dass mit Mut, Selbstvertrauen und mit Unterstützung von Anderen Dinge geschafft werden können, von denen man glaubte, dass man sie niemals bewältigt.
Mit diesem Wissen und dieser Kraft kann nun auch das letzte Schuljahr an der Sekundarschule im Dreiländereck starten.

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