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Sekundarschule Beverungen geht weitere digitale Schritte

Lernen im virtuellen Klassenraum

Beverungen (brv) - Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis zehn werden an der Sekundarschule Beverungen über iServ mit Aufgaben versorgt. Nicht nur Chatmöglichkeiten, sondern auch Erinnerungen an die noch anzufertigenden Aufgaben bietet die Plattform.

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Schulleiter Klaus Oppermann (Mitte) wird bei der virtuellen Arbeit von den Administratoren Karl-Heinz Göhmann und Judith Hüsken unterstützt.

© Foto: Sekundarschule Beverungen

Im Rahmen der Digitalisierung hat sich die Sekundarschule im Dreiländereck schon länger mit den Möglichkeiten, aber auch Grenzen von solchen Plattformen auseinandergesetzt, um sie langfristig in den Schulalltag zu integrieren. Sowohl von der Schulleitung als auch von der Lehrer- und der Schülerschaft besteht seit einiger Zeit der Wunsch nach einer digitalen Kommunikationsplattform. Bereits im November 2019 wurde dieses Anliegen von einigen Schülerinnen und Schülern der Berufsorientierungs-AG an die Stadt Beverungen herangetragen. „Schule ist heute nicht mehr nur ein Lernraum, sondern ein Lebensraum, der ganz unterschiedlichen Funktionen gerecht werden soll“ sagte Jen Wilhelm (Schüler der Klasse 10a) im vergangenen Jahr.
Somit hat sich die Sekundarschule im Dreiländereck auf den Weg gemacht und den Schulserver IServ eingerichtet. Ziel ist es, gerade jetzt, alle Schülerinnen und Schüler im Homeschooling bestmöglich zu unterstützten. Aber auch zukünftig soll IServ nicht nur eine Kommunikations-, sondern auch eine Lernplattform bieten, die eine neue, flexiblere und individuelle Art des Lehrens und Lernens ermöglicht. Alle Schülerinnen und Schüler können den neuen Lernweg nun von zu Hause erkunden, so dass sie auch in den kommenden Wochen zu Hause die Möglichkeit haben, Aufgaben von ihren Fachlehrern zu bearbeiten und abzugeben.
Ein großer Vorteil ist die übersichtliche und gut zu navigierende Oberfläche, die fast selbsterklärend ist. Sollte es dennoch zu Fragen oder Problemen kommen, können sich die Schülerinnen und Schüler immer noch über eine zu Beginn der Corona-Pandemie eingerichtete Mailadresse an die Lehrerinnen und Lehrer wenden. Auch können sie mithilfe des Messengers entweder in den virtuellen Klassen- oder Kursräumen oder per Direktnachrichten mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und mit Mitschülern in Kontakt treten. Weitere Module machen es möglich, den Schülerinnen und Schülern Aufgaben zu einem bestimmten Zeitraum zu stellen oder mit ihnen eine Videokonferenz zu halten. Mittels virtueller Räume für Klassen und Kurse können Rückfragen zu einzelnen Arbeitsmaterialien oder allgemeine Fragen gestellt werden. „Insgesamt sammeln wir alle in dieser Corona-Situation Erfahrungen, die wir sonst erst langsam bis zum Sommer gemacht hätten“, erklärt Schulleiter Klaus Oppermann.
Von den rund 425 Schülerinnen und Schülern sind bis auf wenige alle mit eingebunden und haben eine eigene E-Mail-Adresse. Einzelne haben allerdings Sorgen, da sie keinen Zugang zum Internet besitzen. Die Schule ist dabei aber schon auf der Suche nach Lösungen und bietet Hilfestellungen an.
Alles in allem hält Schulleiter Klaus Oppermann nach einer Woche fest, dass sich die Lernplattform bewährt hat und gut funktioniert. „Natürlich müssen alle, die mit IServ neu arbeiten noch einiges dazulernen. Aber die momentane Situation ermöglicht es uns, Schwachstellen zu erkennen und zu verbessern, so dass wir hoffentlich auch zukünftig digital mit allen Schülerinnen und Schülern kommunizieren und lernen können“, betonte der Schulleiter.

 

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